Wie wir die Berliner Sommerferienschule 2021 erlebt haben

30. Juli 2021

Lernfortschritte, neue Freundschaften und jede Menge Spaß – unsere Berliner Sommerferienschule war ein voller Erfolg. Am Montag, den 12. Juli, ging es endlich los, nachdem wir einige Wochen viel Energie in die Vorbereitung gesteckt hatten. Für die nächsten zwei Wochen sah unser Tagesablauf nun also so aus: Morgens um 9 Uhr traf sich das Team für die letzten Absprachen, das Ausdrucken der Arbeitsblätter und die Organisation des Mittagessens. Anschließend startete um 10 Uhr der Deutschunterricht, indem von Grammatik über themenspezifische Aufgaben bis zu handfesten Debatten alles dabei war. Aufgeteilt in eine Anfänger und eine Fortgeschrittenen Gruppe haben wir uns für diesen Teil des Tages einmal in unserem Büro in der Belziger Straße und im nahegelegenen Cafe Connections getroffen. So konnte der Unterricht auf die Corona-Regelungen sowie auf die unterschiedlichen Deutschniveaus gut angepasst werden. Zur Mittagspause um 13 Uhr kamen dann beide Gruppen im Heinrich-Lassen-Park zusammen und ließen sich Sandwiches, selbstgemachten Couscoussalat oder auch mal Linsensuppe schmecken. Nach einer auspowernden Runde Fußball oder Tischtennis ging es dann zu unseren Freizeitaktivitäten am Nachmittag. Auch hier haben wir auf ein vielfältiges Angebot von sportlichen, kreativen und informativen Angeboten gesetzt. Worauf hättet ihr am meisten Lust gehabt: Beachvolleyball, Bouldern, ein Besuch im Technikmuseum, Kurzfilme drehen oder auch einen entspannten Tag am See? Wir haben auf jeden Fall jeden Nachmittag zusammen genossen 🙂

Wie bereichernd die Sommerferienschule für alle Beteiligten war, ist uns bei der Nachbesprechung noch einmal besonders deutlich geworden. Wir durften erleben, wie toll die Jugendlichen zusammengewachsen sind und sich gegenseitig motiviert und geholfen haben. Bei vielen Jugendlichen konnte man klar erkennen, wie sie immer mehr über sich hinausgewachsen sind und sich im Deutschunterricht stetig mehr zugetraut haben. Seien es neue Vokabeln, ein besseres Verständnis der Grammatik oder tiefere Einblicke in relevante Themen, alle Teilnehmenden haben etwas aus dem Deutschunterricht der Sommerferienschule mitgenommen. Aber auch über den Unterricht in getrennten Gruppen hinaus sind neue Freundschaften entstanden, die hoffentlich auch weiterhin bestehen werden.

Nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für uns Teammitglieder war die Ferienschule eine sehr wertvolle Erfahrung. Gerade was Flexibilität und Spontanität angeht, konnten wir unsere Fähigkeiten ausbauen. Immer wieder mussten wir unsere Pläne aufgrund des Wetters oder der Wünsche der Teilnehmenden anpassen. Insgesamt haben wir also viel über die Planung und Durchführung sozialer Projekte dazugelernt. Des Weiteren konnten wir auch gute Beziehungen zu den Jugendlichen knüpfen und werden hoffentlich den Einen oder Anderen ganz bald wiedersehen und bei der nächsten Ferienschule wieder begrüßen dürfen.

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