Abraham und Bethany Projekt

Abraham Project

Das Abraham Projekt liegt im Außenbezirk Tres Rios, Cartago, etwa 25 Minuten von der Hauptstadt San José in Costa Rica entfernt. Es wurde 1998 mit sehr wenig Geld von einer Kirche gestartet. Mittlerweile ist auf dem 2,4 Hektar großen Landstück viel entstanden und das Abraham Projekt ist enorm gewachsen. So gibt es eine eigene Sporthalle mit Mensa, zwei Kinderheime, eine Kindertagesstätte mit 225 Kindern, eine Praxis für Zahnärzte und Ärzte sowie eine eigene Ausbildungsstätte für Männer. Die Kinder haben meist alkohol- oder drogenabhängige Eltern. Die meisten Kinder wurden von ihren Familien ausgesetzt, weil die Eltern nicht mehr für sie sorgen konnten oder sie sind Waisen. Hier finden sie bei den sogenannten „Tios“ (Erziehern) ein neues, stabiles Zuhause und werden später potentiell zur Adoption freigegeben.

Profil:

  • Einfühlungsvermögen
  • Anpassungsfähigkeit und Teamplayer
  • Interesse an der Arbeit mit sozial-benachteiligten Gruppen
  • Gute Spanischkenntnisse oder Bereitschaft vor Ausreise Spanisch zu lernen
  • Bereitschaft im Projekt nicht zu rauchen oder Alkohol zu trinken
Freiwillige
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Unsere Einsatzmöglichkeiten als Freiwillige sind dabei vielfältig. Bis jetzt konnten wir bei der Reinigung und Gartenarbeit unterstützen, Pakete mit Essen für Familien packen, beim Aufbau des neuen Frauenhauses mithelfen in dem wir Möbel und Wände streichen, in den Kindergruppen durch gelegentliche Nachhilfe unterstützen und natürlich viel Zeit mit dem Kindern verbringen. Auch bei dem Computer Angebot, das auch mit Lego-Robotern arbeitet konnten wir mit helfen und eigene Sportangebote umsetzen.

Franziska, weltwärts Freiwillige

Meine Hauptaufgabe besteht darin, den 2- bis 12-jährigen Sportunterricht zu geben. Die Hälfte der Zeit hilft mir dabei ein Sportlehrer. Vor allem die ganz Kleinen stellten für mich eine Herausforderung dar, weil mir die Möglichkeiten von 2-4-jährigen nicht bewusst waren. Zu Beginn waren die Übungen deutlich zu schwierig und ich musste einige Schritte weiter vorne anfangen. Allgemein ist mir aufgefallen, dass auch den älteren Kindern viele koordinative Fähigkeiten fehlen. Ich vermute, dass viele von ihnen noch nie Sportunterricht hatten und leider ist auch das Vereinsleben in Costa Rica nicht so ausgeprägt wie bei uns. Unter den Kids sind viele Fußballfans, aber kaum einer spielt in einem Verein. Umso wichtiger ist es, dass die Kinder jetzt durch uns erste Impulse bekommen und sich dann hoffentlich in ihrer Freizeit mehr bewegen. Ein Großteil der Kinder hat jedenfalls Spaß und es gibt keinen Tag, an dem mir nicht gefühlte 30 „hola, profesor de física“ über den Hof zugerufen wird, was mich natürlich freut.

Tobi, weltwärts Freiwilliger