Campen am Strand in Dominical

29. Dezember 2021

„Reisende mit ganz wenig Geld können am Strand zelten.“… diesen Satz haben wir in Julinas Reiseführer gelesen und schon vier Tage später waren wir mit Zelt im Gepäck auf dem Weg nach Süden. Dominical, unser Ziel ist ein sehr süßes kleines Hippie-Dorf, das vor allem bei Backpackern und Surfern sehr beliebt ist. Nach unserer Ankunft

dort haben wir zuerst ein bisschen Stadt und Strand erkundet und dabei ein kleines Fest mit Lagerfeuer am Strand entdeckt. Es hat sich heraus gestellt, dass das von einer größtenteils deutschen und nordamerikanischen Hippie-Community organisiert wurde. Wir haben uns also ein bisschen von dem Leben der Menschen und Kinder faszinieren lassen, bevor es zum Abendessen in ein nettes, klassisches Soda ging. Danach war es für Julina und mich auch schon Zeit ein schönes Plätzchen am Strand zu finden und das Zelt aufzubauen.

Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen, der Blick direkt aus dem Bett auf das Meer hat das jedoch um einiges erleichtert. Nach einer kurzen Abkühlung im Wasser sind wir zu den Cataratas Nauyaca aufgebrochen, nach einer kurzen Strecke mit dem Bus, führt der Weg zu den beiden Wasserfällen größtenteils durch den Regenwald. Wir hatten Glück und haben Affen, Agutis und viele blaue Morpho-Falter entdeckt. Nach ca. 1 ½ Stunden auf und ab wurden wir von der Aussicht auf die herabstürzenden Wassermassen ausreichend belohnt. Einer der beiden Wasserfälle eignet sich sogar zum Baden und so haben wir uns, nach einer ausgiebigen Pause, erfrischt und gestärkt auf den Rückweg gemacht.

Nachmittags hat es leider in Strömen angefangen zu regnen und es wollte einfach nicht mehr aufhören. Ein Risiko, das man hier in der Regenzeit ja eigentlich immer eingeht, wenn man jedoch mit einem (undichten Supermarkt-) Zelt unterwegs ist, ist es aber natürlich extra unpraktisch. Wir sind also erst in verschiedenen Cafés vor dem Regen geflohen und haben uns schließlich nach freien Hostelbetten oder -Zimmern, als Alternative zum Zelt umgesehen. Im Laufe des Abends hat es dann aber doch noch aufgehört zu regnen und so haben wir es gewagt und auch die zweite Nacht im Zelt verbracht. Zum Glück wurden wir verschont und es hat nicht geregnet, dafür haben wir beide aber seit Monaten mal wieder so richtig gefroren.

Doch auch das war am nächsten Morgen bei dem Blick auf das in der Sonne glitzernde Meer schon wieder vergessen. Nach einem gemütlichen Frühstück im Café haben wir dann noch ein wenig mehr den Strand erkundet und noch einige super schöne Stellen gefunden. Außerdem aber auch den ersten richtig schlimmen Sonnenbrand dieses Jahres bekommen… Ein paar Stunden später war unser kleines Abendteuer in Dominical dann auch schon wieder vorbei und wir haben uns, über Umwege, die dem undurchschaubaren Bus Plan geschuldet sind, auch schon wieder auf den Heimweg nach Bandera gemacht.

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