El Refugio la Milpa

El Refugio la Milpa

Das christliche Kinderprojekt „el Refugio la Milpa“ fördert die ganzheitliche Entwicklung von Kindern in schutzbedürftigen Gruppen. Die Vision der Organisation ist es, das Potenzial von Kindern weiter zu entwickeln und ihnen trotz schwieriger Bedingungen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
In dem Brennpunktbezirk la Milpa in der costa ricanischen Stadt Heredia leiten sie ein Kinderzentrum mit dem Namen „El Refugio“.

Hier werden Kinder im Alter von 2-13 Jahren betreut und verpflegt und erhalten Nachhilfe und Weiterbildungsangebote sowie einfach ein sicheres Umfeld zum freien Spielen. Zudem gibt es Weiterbildungsangebote für Mütter, medizinische Betreuung und je nach Bedarf auch eine Familien- bzw. Rechtsberatung. Zweimal pro Woche gibt es kostenloses Mittagessen für bis zu 70 Kinder aus der Nachbarschaft.

Aufgaben:

  • Unterstützung bei allen täglich anfallenden Aufgaben in den Einrichtungen.
  • Unterstützung bei Tutorien/Workshops/Klassen je nach Talenten des Freiwilligen, z.B. Musik, Kunst, Englisch etc. je nach Interesse der Freiwilligen.
  • Unterstützung in der Küche, beim Putzen und Aufräumen.

 

Profil:

  • Geduld, Hilfsbereitschaft, Flexibilität und Wertschätzung für benachteiligte Kinder
  • Offenheit, Kreativität und Freude an Kommunikation und Austausch
  • Teamgeist, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Sehr gute Spanischkenntnisse
  • Pädagogische Erfahrung wünschenswert
Freiwillige
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Durch die zentrale Lage in Mittelamerika war Costa Rica schon immer von Migration geprägt. So kamen bereits früh Menschen mit Fluchterfahrungen aus dem Norden Mittelamerikas in den Süden, vor allem aus Nicaragua. In dem Stadtteil von Heredia, La Milpa, in dem sich mein Projekt befindet, kann man diesen hohen Anteil von Menschen mit Fluchthistorie hautnah miterleben. Ich finde es eine sehr überwältigende und prägende Erfahrung, diese absolute Armut und diese Lebensweise zu sehen und kennen zu lernen. In einem Industrieland wie Deutschland vergessen wir viel zu oft, in welchen Umständen andere Menschen leben. Die Armut und die Zustände, die ich hier sehe, hätte ich mir nie so vorstellen können. Es ist für mich eine einmalige Erfahrung und zeigt mir jeden Tag aufs Neue, in welchem Luxus ich aufgewachsen bin.

Milena, weltwärts Freiwillige