FSJ in Costa Rica

Updated: Apr 8


Nach der Schule begann für mich eine neue Lebensphase. Ich begann mir Fragen bezüglich meiner Zukunft zu stellen. Was habe ich mit meinem Leben vor? Was möchte ich erreichen und wie komme ich dort hin, wo ich hin möchte? Was könnten wichtige Zwischenstationen sein?

Schlussendlich habe ich mich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden. Ich wollte gerne für und mit Menschen arbeiten und das Leben aus einer anderen Perspektive sehen. Es bestand der Wunsch nach einem interkulturellen Austausch, neue Leute, deren Gewohnheiten und Sprache kennenzulernen. Bis jetzt durfte ich viel diesbezüglich erleben und lernen.


Für Lateinamerika habe ich mich aufgrund der spanischen Sprache entschieden. Einer meiner Wünsche ist es am Ende des Jahres fließend Spanisch sprechen zu können.

Costa Rica habe ich aufgrund seiner besseren Situation bezüglich der Corona Lage, als auch der höheren Sicherheit vergleichsweise zu anderen lateinamerikanischen Ländern gewählt. Zudem haben eine Vielzahl von Erzählungen von meinem Vater, als auch seinen Freunden, dazu beigetragen, dieses Land zu wählen. Ebenso gab es seitens der FSJ Organisationen Versprechen, ein für mich passendes Projekt dort vor Ort zu finden. Alle Personen mit denen ich darüber sprach, haben positiv von diesem Land, der Natur und den Leuten geredet.


Bis jetzt kann ich, bezüglich Land und Leuten nur schwärmen. Die Natur ist ebenso vielfältig wie die Artenvielfalt. Es gibt so viel zu sehen. Seien es Berge, Vulkane oder das Meer, die Natur, Flora und Fauna in nicht gekannter Vielfalt. Ich genieße all die Tage und Momente wenn ich frei habe, die ich draußen in der Natur verbringen durfte und darf.

Ganz besonders mag ich den Lebensstil hier, den „Pura Vida“. Viele Menschen scheinen wirklich mehr im Moment zu leben und entspannt zu sein. Ein Kontrast gegenüber dem Großstadtstress den ich ab und zu in Berlin erlebt habe. Die Menschen öffnen nicht nur ihre Arme zum Umarmen, wobei dies auch begrenzt durch Corona ist, sondern auch ihre Türen. Es herrscht eine beeindruckende und unglaubliche Gastfreundschaft. In so vielen Situationen stehen einem die Menschen zur Seite, sei es bei einer Wegbeschreibung, einem Problem mit der Waschmaschine und noch vielem mehr.


Mein Dorf ist klein, jeder kennt eigentlich jeden. Es ist eine vertraute und sichere Umgebung. Man lernt schnell viele Nachbarn kennen und die Anonymität, wie es sie in Berlin gibt, existiert hier nicht wirklich. Die vorhandene Nähe, räumlich und sozial, macht aus meinem Dorf eine Gemeinschaft.


Im Allgemeinen bin ich sehr dankbar und froh die Entscheidung getroffen zu haben mein FSJ in Costa Rica zu machen. Ich liebe das Land und seine Vielfältigkeit bezogen auf Natur und Tiere, als auch die Menschen, die in diesem schönen Land leben. Seien es Freunde, Nachbarn oder mein herzliches Arbeitsteam.

Auch wenn nicht alle Dinge so sind, wie ich es mir vorgestellt habe, oder mir seitens der Organisation oder des Projektes angekündigt wurde bin ich doch dankbar eine solche Erfahrung zu machen.

Das FSJ hat mir durch neue Begegnungen eine Tür in eine andere Welt geöffnet

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