Am letzen Samstag haben wir uns auf den Weg zum Wannsee gemacht, um dort die Kinder vom Heim abzuholen und mit ihnen den Tag zu verbringen. Als wir dort ankamen, haben wir uns erstmal gefreut, da unsere Namen auf dem Tagesprogramm auf einer Tafel im Eingangsbereich standen: „Wir Mädels gehen mit Cindy und Carina auf die Kreativ Tage Berlin“. Die Sozialarbeiterin hat uns herzlich begrüßt, uns die Unterkunft gezeigt und unsere Fragen beantwortet.
Die Unterkunft ist eine kleine Unterkunft und ähnelt einer Jugendherberge. Träger dieser Einrichtung ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands. Familien versucht man zusammen in einem Zimmer unterzubringen, teilweise mit eigenem Bad. Wir haben auch Küche, Waschräume und Spielzimmer besichtigt. Die Kinder haben wunderschöne herbstliche Bilder gebastelt und den Flur damit dekoriert. Auf einem Bild steht „Herbst“ auf Deutsch, Arabisch und Albanisch – ganz international natürlich. Dreimal die Woche findet in der Unterkunft auch Deutschunterricht statt.
Nach dem Rundgang haben uns die Mädchen, Nina aus Moldawien und Najla aus Syrien, ganz lieb begrüßt. Wir haben noch kurz geklärt, wie wir uns verständigen können – ein wenig Deutsch, ein wenig Englisch – und los ging´s. Wir fuhren dann gemeinsam mit noch einer Frau aus der Unterkunft und der Sozialarbeiterin zu der Messe „Kreativ Tage Berlin“. Dort haben wir uns Tänze und eine Modenschau angeschaut. Und dann haben die Mädels Taschen selbst bemalt. Das hat Spaß gemacht und die Taschen können sich echt sehen lassen! Nach dieser Malaktion sind die Mädels warm geworden und auf dem Nachhauseweg haben wir viel gelacht, Selfies gemacht und Musik von Nina gehört.
Für Cindy und mich war es eine sehr schöne erste Erfahrung, und sicher nicht die letzte.
Volunteer (V.) – “Sich bei Wahrnehmung eines Bedürfnisses dafür zu entscheiden, mit einer Haltung der sozialen Verantwortung und ohne Streben nach finanziellem Profit über die eigenen grundlegenden Verpflichtungen hinaus gehend zu handeln.“ (Susan J. Ellis and Katherine H. Campbell, By the People: A History of Americans as Volunteers).
Foto: Wix Free Photos
Freiwilligenarbeit steht vielleicht nicht immer an erster Stelle vieler Leute. Andere Prioritäten, berufliche Verpflichtungen, persönliche Interessen und das Bedürfnis, in der Freizeit einfach abzuschalten haben oft Vorrang. Obwohl viele Leute zustimmen würden, dass die Freiwilligenarbeit wichtig ist, und etwas, das bewundert werden sollte, ist es keine alltägliche Freizeitbeschäftigung.
Aber was wäre, wenn ich euch erzählen würde, dass freiwillig arbeiten nicht nur eine weitere Verpflichtung oder eine undankbare Aufgabe ist, sondern viel mehr eure Zeit wachsen lässt, mehr Energie gibt und entscheidender Part eures Lebens sein könnte? Sich in Situationen zu begeben – und seien sie noch so klein – die selbstloses Handeln voraussetzen, an die Bedürfnisse anderer zu denken, kann einer Person mehr Zielstrebigkeit und Selbstbewusstsein geben. Denk mal darüber nach. Wenn du weißt, dass du etwas tust, das jemand anderem hilft, lässt das nicht ein Lächeln auf dein Gesicht zaubern und lässt dich das am Ende nicht selbst besser fühlen? Freiwilligenarbeit ist für alle eine grundlegend nützliche Angelegenheit.
Ich habe vor Kurzem eine Freundin hier in Berlin getroffen, die für Caritas International arbeitet, beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo). Das LaGeSo ist die erste Anlaufstelle in Berlin für asylsuchende Flüchtlinge. Da das LaGeSo mit der Bearbeitung Tausender von Anträgen beschäftigt ist, ist es zu überlastet, um zusätzliche Dienstleistungen für Flüchtlinge zu bieten. Hier können „Moabit Hilft“ und Caritas International Unterstützung bieten, indem sie Lebensmittel, Obdach, Kinderbetreuung und medizinische Hilfe für die auf Registrierung Wartenden bieten. Diese zwei Organisationen basieren fast gänzlich auf der Hilfe von Freiwilligen.
Das System also, das als erstes die Flüchtlinge in Berlin willkommen heißt, verlässt sich sehr stark auf die Menschen die das nicht beruflich leisten müssen, sondern die da sind weil sie es als ihre soziale Verantwortung sehen, zu helfen.
Warum aber solltest du dich ernsthaft veranlasst fühlen, daran teilzunehmen und ein Freiwilliger zu sein, wenn die Flüchtlingskrise oder die Bedürfnisse irgendwelcher Anderer so weit entfernt sind von den eigenen? Innerhalb der ersten paar Minuten beim Besuch meiner Freundin bei der Arbeit, kam ein Mann auf sie zu und gab die Neuigkeit weiter, dass er einen festen Platz in einer Flüchtlingsunterkunft erhalten hat. „Du hast mir Hoffnung gegeben“, teilte er ungeniert mit. Die Wahrheit ist, dass wenn du Zeit für das Arbeiten mit Anderen einsetzt, ihre Geschichten anhörst und ihnen versuchst zu helfen – durch die Arbeit als Freiwilliger – diese Leute real für dich werden. Sie werden wichtig für dich.
Obwohl der Sinn des freiwilligen Engagements ist, anderen zu helfen („bei Wahrnehmung eines Bedürfnisses zu handeln“), sollten wir uns daran erinnern, dass wenn wir die Bedürfnisse Anderer an erste Stelle stellen, wir unser eigenes Leben verändern, unsere eigenen Erfahrungen bereichern und unser Verständnis davon, wer wir sind und wie wir für die Welt um uns herum etwas beitragen können, ausweiten.
Nun lasse ich euch mit dieser Idee zurück – stell dir einfach mal vor, was du als Freiwilliger machen kannst.
Dieser Test ist zuerst auf unserem englischsprachigen Blog erschienen und wurde von Simone Baumer ins Deutsche übersetzt.
Letzte Woche hatte ich das große Vergnügen, mit ein paar Flüchtlingskindern und Freiwilligen zum Ponyhof in Kladow zu fahren und dort mit diesen den gesamten Tag zu verbringen – ein Erlebnis, das mich viel neues gelehrt hat.
Morgens, mit noch recht müden Kindern ging es mit dem Bus aus Spandau zur Ponyfarm Kladow, wo die Kinder erstmals die Möglichkeit hatten, verschiedene Tiere hautnah mitzuerleben. Nicht nur die Pferde waren heiß begehrt bei den Kindern – die verschiedenen Hunderassen, die uns durchweg begleitet haben, konnten sich ebenfalls nicht vor der Zuneigung mancher Kinder entziehen.
Begrüßt wurden wir von unseren freundlichen Gastgebern mit Kuchen und kühlen Getränken. Nach einer kleinen Stärkung, ging es dann ans Striegeln der Pferde – und für die Mädchen zudem ans Flechten der Mähnen. Abwechselnd hatten die Kinder anschließend die Möglichkeit auf insgesamt vier verschiedenen Ponys eine Strecke abzutraben. Einzige Kritik: „Das Pferd soll auch mal springen!“, sagte Melissa, die noch fünf Minuten vor dieser Aussage eher ängstlich mit der Vorstellung umgegangen war, auf einem der Ponys reiten zu müssen. Der letzte Programmpunkt des Tages: ein gemeinsames Picknick mit den mitgebrachten Köstlichkeiten aller Helfer – natürlich ohne jegliches Schweinefleisch. Auch das war schnell verschlungen und so ging es mit dem Bus auch schon zurück zu den Familien.
Um nochmal zurück zu meiner ersten Aussage zukommen: der Tag hat mich vieles gelehrt. Zum einen war es schön zu sehen, dass selbst kleine Gesten wieder wertgeschätzt werden. Für uns Helfer war es nur ein Tag an dem wir unsere Hilfe als Betreuer angeboten haben, doch viele der Kinder kommen selten aus dem Stadtteil Spandau heraus und hatten so endlich die Möglichkeit, wie ganz normale Kinder einen Ausflug zu machen und als Gruppe den Tag zu genießen. Einer der älteren Jungen war zudem von der Umgebung der Farm begeistert. „Wenn ich mal groß bin, dann möchte ich auch so was. Ich möchte einen Garten haben und dort ganz viel Obst und Gemüse anbauen. Guck doch mal was die hier alles haben!“, antwortete er mir auf die Frage, ob es ihm gefiele.
Auch unser Fotograph blieb nicht von der Begeisterung der Kinder verschont. Sobald wir uns auf den Heimweg machen wollten, wurde die Kamera das Objekt der Begierde. Das Posieren mit den Kindern für die Kinder hinter der Linse war definitiv ein schönes letztes Unterfangen bevor es dann zurück nach Spandau ging.
Es sei noch mal angemerkt, dass ich nicht an diesem Unterfangen hätte teilnehmen können, wenn mir nicht mein derzeitiger Arbeitgeber Wayfair den gesamten Tag frei gegeben hätte, um einen Freiwilligendienst zu leisten. Durch die Unterstützung konnte ich neue Eindrücke gewinnen und hoffe, auch in Zukunft in Gemeinschaft mit Visioneers helfen zu können. Zudem hoffe ich auch, immer wieder neue Menschen kennenzulernen, die ihre Zeit und ihre Interessen einsetzen, um mehr solcher Unternehmungen zu ermöglichen.
Ein Ziel von Visioneers ist es, Menschen dazu anzuregen, einmal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und ihre Fähigkeiten und Talente in einem möglicherweise ungewohnten Kontext sinnstiftend einzusetzen. Genau das haben Julia, Lisa und Laura in der vergangenen Woche getan. Die drei Berlinerinnen studieren Zahnmedizin an der Charité Berlin und wollen sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren. Gemeinsam mit Visioneers ist daher die Idee entstanden, geflüchteten Familien Unterstützung in einem Bereich anzubieten, in dem sich die drei Studentinnen besonders gut auskennen: der Zahnprophylaxe. Hier möchten wir von dem gelungenen Freiwilligen-Einsatz erzählen.
Als Julia, Lisa und Laura – vollbepackt mit Zahnbürsten, Zahnpasta, Zahnseide und allerhand Spielzeug, um den Kindern spielerisch die richtige Zahnputztechnik beizubringen – im Flüchtlingsheim in Berlin Spandau ankamen, wurden sie dort bereits von einer Gruppe von Kindern erwartet. Nach einer ausgiebigen Begrüßungsrunde durften alle Kinder erst einmal am künstlichen Gebiss vorführen, wie sie ihre Zähne putzen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass einige das Gebiss gar nicht mehr aus der Hand geben wollten. Die Studentinnen haben den Kindern dann geduldig erklärt, warum eine sorgfältige Zahnpflege wichtig ist und wie man seine Zähne richtig putzt.
Nach der Theorie kam die Praxis: Aufgeteilt in kleine Gruppen und ausgestattet mit Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und einer Sanduhr zum Stoppen der Zeit durften die Kinder das zuvor gelernte unter Beweis stellen. Die drei Zahn-Expertinnen standen mit Rat und Tat zur Seite. Auch die schon älteren Geschwister und die Eltern der Kinder hatten danach die Gelegenheit, den zukünftigen Zahnärztinnen jede Menge Fragen zum Thema Zahngesundheit zu stellen.
Das Zahnputztraining war ein voller Erfolg, so dass die Studentinnen das Projekt fortsetzen möchten. „Bei den Kindern kam das Projekt super an und alle haben ganz toll mitgemacht – auch die Erwachsenen“, resümierte Laura am Ende des Tages. Die Studentinnen betonen, dass es ihnen bei ihrem Engagement nicht um das Thema Zähne putzen allein geht. Es geht ihnen vor allem auch darum, einfach Zeit mit den Flüchtlingen hier zu verbringen und ihnen zu zeigen, dass sie willkommen sind.
Wenn auch du etwas besonders gut kannst oder besonders gerne tust und dieses Know-How weitergeben möchtest, dann melde dich einfach bei uns. Wir finden bestimmt ein passendes Projekt, in dem du dich engagieren kannst.
In der vergangenen Woche haben wir mit einer Gruppe von Kindern aus dem Flüchtlingsheim in Spandau einen Ausflug zur Ponyfarm Kladow gemacht. Das Team dieses wunderschönen Ponyhofs hat sich bereit erklärt, die Kinder auf einen kleinen Reitausflug mitzunehmen.
Als wir morgens voller Vorfreude im Flüchtlingsheim ankamen, waren noch gar keine Kinder da und wir vier Freiwilligen standen etwas ratlos da. Wir hatten uns so sehr auf den Ausflug gefreut und dann mag kein Kind mit. Dann aber kam Melisa, ein Mädchen aus Bosnien – ein wahrer Wirbelwind. Sie war gut drauf und auch sehr aufgeregt. Melisa war unser Schlüssel zu den anderen Kindern. Wir baten sie, noch einmal durch die Zimmer zu gehen und die anderen Kinder für den Ausflug zu motivieren. Gemeinsam schafften es Melisa und Natascha schließlich, sieben weitere Kinder für den Ausflug zu begeistern und wir starteten mit dem Bus Richtung Kladow.
Auf dem Weg dorthin hatten wir alle die Gelegenheit, einander kennenzulernen. Schnell merkten wir, dass einige der Kinder sehr offen, andere hingegen etwas schüchtern waren. Da außerdem einige noch nicht so gut Deutsch verstehen und sprechen, war die Verständigung gar nicht so einfach. Aber zum Glück waren die Kinder, die schon gut Deutsch sprechen, sehr hilfsbereit und haben geduldig für uns übersetzt.
Als wir am Ponyhof ankamen und die ersten Ponys sahen, konnte man die Veränderung in den Gesichtern freudig miterleben. Die Kinder blühten förmlich auf und die Aufregung stieg. Wir betraten das Gelände und durften gleich Esel, Hunde und Ponys streicheln. Ein kleine Erfrischung und selbstgebackene Muffins standen auch schon für uns bereit. Danach durften die Kinder die Ponys für den Ausritt startklar machen, sie striegeln, satteln und Zöpfe flechten. Die Vorfreude stieg von Minute zu Minute an und es war einfach toll, in so viele strahlende Gesichter zu blicken. Das macht einen selbst unglaublich glücklich. Als es dann auf den Ponys durch den Wald ging, war die Freude der Kinder nicht mehr zu halten und am Ende wollte keiner von ihnen sein Pony wieder hergeben. Zurück auf der Farm haben die Kinder die Ponys für den Stall fertig gemacht und sich von ihnen verabschiedet. Im Anschluss gab es noch einen gemeinsamen Lunch und bald stieg auch schon die Sehnsucht nach Zuhause – dem Heim, denn jeder wollte von seinem Erlebnis berichten.
Für uns alle war es ein ganz toller Tag und wir hoffen, dass die Eltern und die anderen Kinder im Flüchtlingsheim dieses Glück und diese Freude genauso spürten wie wir und beim nächsten Mal vielleicht noch mehr Kinder mitkommen, wenn es wieder heißt: Ein Ausflug mit Visoneers!
Wir sind vollkommen gerührt, als Ivan, ein Junge aus Russland, jedem von uns ein buntes Armband reicht, das er selbst gemacht hat. „Spaciba“ – wir bedanken uns mit unseren wenigen Brocken Russisch, aber das ist vollkommen egal, denn der heutige Tag hat uns gezeigt, dass man sich auch ohne Worte wunderbar versteht.
Im Rahmen eines Social Days bei unserem Arbeitgeber Wayfair entschieden wir uns vor Kurzem, ein soziales Projekt zu unterstützen. So machte sich unser Team aus sechs Leuten vor einigen Tagen gemeinsam auf den Weg ins Industriegebiet nach Spandau, um dort mit Kindern eines Flüchtlingsheimes einen Tag auf dem Abenteuerspielplatz zu verbringen. Da die Heimbewohner so gut wie keine Abwechslung haben – die Kinder werden immerhin tagsüber von einer Betreuerin beschäftigt – wollten wir ihnen die Möglichkeit geben, einmal die abgelegene Unterkunft zu verlassen und etwas anderes zu sehen als die üblichen vier Wände. Natascha Tepass, die Gründerin der gemeinnützigen Organisation VISIONEERS, begleitete uns an diesem Tag. Wir waren alle ziemlich aufgeregt, da wir nicht wussten, was uns erwartet: Sprechen die Kids deutsch? Können wir uns mit ihnen unterhalten? Woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte? Das waren nur einige der Fragen, die wir uns stellten. Aber unsere Sorgen waren völlig unbegründet. Spätestens nach der kurzen Vorstellungsrunde – jeder sagte seinen Namen, sein Alter und woher er oder sie kam – verloren sowohl die Kinder als auch wir die anfängliche Scheu. Plötzlich hatte jeder von uns ein Kind an der Hand und so marschierten wir los zum Spielplatz. Um den Kids eine Freude zu machen, waren wir nicht ganz unvorbereitet gekommen, sondern hatten Snacks, Getränke und zahlreiche Spiele im Gepäck.
Am Spielplatz angekommen eroberten uns die Kinder dann wie im Fluge. Das bedeutete für die kommende Stunde: klettern, laufen, rutschen, klettern, buddeln, klettern, rutschen, malen, Seifenblasen, rutschen, klettern. Zwischendurch haben wir etwas gegessen, und schon ging es weiter, diesmal mit Federball, Tischtennis, Fußball und mehr.
Es war toll zu sehen, wie viel Spaß die Kinder hatten und für uns eine wunderbare Möglichkeit, einfach selbst mal wieder ausgelassen rumzualbern und zu spielen. Wir waren beeindruckt, wie gut wir uns alle verstanden, auch wenn wir zum Teil nicht einmal die gleiche Sprache sprachen. Mit Händen, Füßen und den Dolmetscher-Qualitäten der anderen Kids überwanden wir auch diese kleine Hürde. So unterschiedlich alle waren – wir Endzwanziger aus Deutschland und die Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren aus Russland, Bosnien, Albanien oder Syrien – so schnell verstanden wir uns und verbrachten einen schönen Nachmittag zusammen.
Nach ein paar Stunden, die wie im Flug vergingen, hieß es dann aufräumen und den Heimweg antreten. Zurück im Flüchtlingsheim zeigte Natascha uns die Unterkunft und wir trafen den Leiter, dem wir unsere Fragen stellen konnten. Wir waren sehr betroffen, als wir die Geschichten der Bewohner hörten und umso überraschter, wie unbeschwert die Kinder waren.
Im Zug nach Hause waren wir alle ziemlich geschafft und müde, aber vor allem auch froh über den Tag und die Erfahrungen, die wir gesammelt hatten. Unser Ziel war es, den Kids eine Freude zu machen und das war uns gelungen. Ganz nebenbei hatten wir selbst einen wunderbaren Tag erlebt und gemerkt, dass es nicht viel braucht – nur Zeit und die Lust, sich mit Menschen auseinanderzusetzen – um etwas zu bewegen. Und manchmal jemanden, der einen an die Hand nimmt und auf den ersten Schritten begleitet. In unserem Fall war es das Team von VISIONEERS, das uns gezeigt hat, dass Helfen einfacher ist, als man denkt. Für uns war der Tag ein Anstoß, auch weiterhin an sozialen Projekten teilzunehmen. Viele weitere Angebote und unterschiedliche Möglichkeiten hierfür bietet VISIONEERS auf seiner Homepage an.