Ich habe unsere Fachkraft für Lernbegleitung Christina getroffen. Im Rahmen des Projektes „Integrative Mobile Jugend-Lern-Hilfe. Jetzt“, bietet Christina mehrmals in der Woche Nachhilfe für Schulkinder in der Gemeinschaftsunterkunft am Kirchhainer Damm an. Ich habe ihr zu diesem Projekt verschiedene Fragen gestellt – die Antworten könnt ihr hier nachlesen:

Kannst du mir erzählen, was deine Aufgaben in der Gemeinschaftsunterkunft am Kirchhainer Damm sind?

Im Moment habe ich keinen definierten Arbeitsbereich, weil sich die Gemeinschaftsunterkunft in einem Umbruch befindet. Grundsätzlich leiste ich Unterstützung beim Lernen und bei den Hausaufgaben. In der Unterkunft leben viele Familien, deshalb sind dort auch viele Kinder. Manche Kinder sind bereits in der Schule, manche besuchen eine Willkommensklasse und andere gehen noch nicht zur Schule. Ich erledige mit den Kindern unterschiedliche Hausaufgaben. In den Ferien biete ich auch kreative Freizeitangebote an.

Wie läuft ein “klassischer” Nachmittag in der Unterkunft ab, wenn du da bist?

Um 14 Uhr komme ich in der Unterkunft an. Man kann nicht wirklich von einem „klassischen“ Nachmittag sprechen, weil jeder Tag anders ist. An jedem Tag sind verschiedene Hausaufgaben zu erledigen und die Zahl der anwesenden Kinder variiert auch. Wenn noch Zeit ist, spiele ich mit den Kindern. Die Spiele helfen den Kindern Deutsch zu lernen und das Ausmalen von Bildern kann ihre Feinmotorik verbessern. Ich bin täglich bis 17 Uhr vor Ort.

Wie viele Kinder und Jugendliche kommen normalerweise an einem Nachmittag zu dir?

Das ist wirklich jeden Tag unterschiedlich. Wenn ich Freizeitangebote anbiete, kommen so ungefähr 17 Kinder und wenn ich mit ihnen Hausaufgaben mache, sind es manchmal drei, aber manchmal auch acht Kinder, die Hilfe brauchen.

Was motiviert dich in dem Projekt mitzuarbeiten?

Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt, in die Kinder meine Zeit zu investieren. Ich habe selber als Kind in vielen verschiedenen Ländern gelebt und daher weiß ich, wie schwer es für die Kinder sein muss, in einem neuen Land mit fremder Sprache und fremder Kultur zurechtzukommen. Ich sehe jeden Tag wie mutig sie sind. Ich bin froh, dass ich sie beim Ankommen in einem neuen Land unterstützen kann und finde, dass es echt tolle Kinder sind!

Welche Herausforderungen gibt es?

Die Herausforderung ist, dass man nie Vorausplanen kann, wer da ist. Manchmal ist es schwer, ihnen bei ihren Problemen zu helfen, weil diese sehr verschieden sind. Die Kinder haben teilweise große Wissenslücken und ich frage mich, wie ich ihnen eine „normale“ Jugend ermöglichen kann oder ihnen zumindest dabei helfen kann, diese zu bekommen. Es ist schwer für mich zu hören, dass die Kinder in der Schule keine Freunde finden.

Fällt dir spontan ein besonders schönes Erlebnis ein, welches du in diesem Projekt hattest?

Ja – mein schönstes Erlebnis bisher fand in der Weihnachtszeit statt. Wir haben in der Unterkunft zusammen Kekse gebacken. Zuhause habe ich eine große Menge an Teig vorbereitet. Die Kinder waren so motiviert und haben sich sehr gefreut. Wir haben es geschafft, den ganzen Teig zu verarbeiten und die Kinder haben die ganze Zeit mitgemacht. Jedes Kind hat eine Tüte mit Keksen für deren Familie bekommen. Das war wirklich ein toller und einprägsamer Tag.

Es ist jedes Mal schön, wenn ich die Kinder in ihren Stärken erlebe, zum Beispiel, wenn sie anderen Kindern helfen und eigene Verantwortung übernehmen.

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Vielen Dank Christina, dass du dir für das Interview Zeit genommen hast und dass du eine so tolle und wertvolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen leistest!

Ebenfalls bedanken wir uns bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die dieses Projekt ermöglichen!

Unterstützung und Workshops in der Willkommensklasse

Kinder und Jugendliche, die nach Deutschland kommen und kein bzw. wenig Deutsch sprechen, werden in der Schule meistens nicht direkt in Regelklassen zugeteilt, sondern sollen in Willkommensklassen auf den Übergang in eine normale Schulklasse vorbereitet werden. Dabei steht natürlich die Vermittlung der deutschen Sprache im Vordergrund, wichtig sind aber auch Grundkenntnisse in anderen Fächern wie z. B. Mathematik.

Ich selbst helfe im Rahmen meines Bundesfreiwilligendienstes regelmäßig, sofern die Schulen geöffnet haben, in einer Willkommensklasse an der Sophie-Scholl-Schule und unterstütze dort die Lehrerin Frau Schneidereit bei ihrem Unterricht. Die Schulnachhilfe wird in Kooperation mit dem Projekt Corporate Volunteering durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Stiftung Pfefferwerk gefördert. Da Frontalunterricht aufgrund der unterschiedlichen Sprach- und Lernniveaus kaum möglich ist, bekommen die Schüler*innen individuelle Aufgaben. Dabei helfe ich den Schüler*innen und erkläre ihnen im Einzelunterricht z.B. deutsche Grammatikregeln oder das kleine Einmaleins.

Meiner Erfahrung nach sind die Jugendlichen sehr konzentriert und motiviert beim Lernen und haben großes Interesse, ihre Deutsch- und Mathekenntnisse zu verbessern. Manche sind in ihrem Heimatland nur sehr wenig zur Schule gegangen und brauchen große Unterstützung beim Erlernen mathematischer Grundlagen wie Multiplikation und Division, Wissen, das in den Regelklassen vorausgesetzt wird. „Manche müssen erst einmal das Lernen lernen.“, hat mir die Lehrerin der Klasse erklärt. Auch das Schreiben ist nicht so einfach, viele Schüler*innen kommen aus Ländern mit arabischer Schrift und müssen als erstes die Buchstaben des deutschen Alphabets üben.

Erst letztens, kurz vor den Weihnachtsferien, kam ein neuer arabischsprachiger Schüler in die Klasse, der nur sehr wenig Deutsch verstand, sodass andere auch arabischsprachige Mitschüler*innen übersetzten mussten. Er war bisher nur wenig zur Schule gegangen und konnte nicht arabisch schreiben. Gleichzeitig sind andere Jugendliche schon 2 Jahre in der Willkommensklasse und möchten bald ihren A2 Deutsch Test bestehen. Auch der Altersunterschied (12-16) ist groß und somit haben die Jugendlichen ganz unterschiedliche Entwicklungsstände.

Dabei ist es gar nicht von einer einzelnen Lehrer*in zu leisten, die Schüler*innen individuell zu fördern. Frau Schneidereit ist seit Ende 2016 an der Schule und hat dort auch recht schnell die Willkommensklasse übernommen. Im Ausland hatte sie schon Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und dies auch studiert. In der Schule bekommt sie oft Unterstützung von Schulhelfer*innen bei ihrem Unterricht.

Damit aber auch manchmal gemeinsamer Unterricht stattfinden kann, schaut die Klasse öfters die Logo Kindernachrichten zusammen und spricht danach darüber. Das tut der Gemeinschaft gut. Und es sei schön zu sehen, wie sich manche entwickelten, erzählte mir Frau Schneidereit. „Ein Junge konnte am Anfang kein Deutsch und jetzt ist er der Beste in der Klasse.“

Seit Juni 2020 hat Giresse Dako, der Jugendleiter von Visioneers, regelmäßig Workshops in der Willkommensklasse zu verschiedenen wichtigen Themen veranstaltet, die nicht im Unterricht behandelt werden. Er sprach mit den Schüler*innen in mehreren Workshops über Rassismus und Diskriminierung und wie man damit umgeht sowie über Sicherheit in digitalen Medien und Falschnachrichten. Außerdem war Religion ein Thema, es wurde über das Judentum, Christentum und den Islam und ihre Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede gesprochen. Durch die Vermittlung von Wissen über andere Religionen und das Aufzeigen von Gemeinsamkeiten wurden Vorurteile abgebaut und ein Beitrag zur Prävention von Radikalisierung und Antisemitismus geleistet.

Die Beteiligung an den Workshops und die Rückmeldungen der Jugendlichen haben deutlich gezeigt, dass sie viel Neues lernen konnten und auch Spaß an den Workshops hatten. Manche Jugendlichen sind über diese Workshops auch auf andere Angebote von Visioneers aufmerksam geworden und haben z.B. an Angeboten unseres Jugendtreffs oder an den Ferienschulen teilgenommen. Gefördert waren die Workshops durch die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.

Während der aktuellen Schulschließungen versucht die Lehrerin, über WhatsApp und Zoom Kontakt zu ihren Schüler*innen zu halten, auch hier macht sie Einzelstunden mit ihnen, um den Jugendlichen angemessene Aufgaben geben zu können. Jede Woche gibt es eine Zoom-Stunde, die mit allen zusammen abgehalten wird, damit sich alle gegenseitig über ihre Lernstrategien zuhause und wie es ihnen sonst so geht austauschen können. Auch ich versuche während der Homeschooling Zeit die Schüler*innen weiterhin zu unterstützen.

Ich hoffe, dass die Schulen bald wieder öffnen können und ich wieder jeden Dienstag meine Unterstützung vor Ort einbringen kann. Denn natürlich merkt man auch hier, wie die Einschränkungen den Lernprozess behindern.

Wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung für weitere Projekte auch in diesem Jahr freuen! Überweisen Sie gerne auf unser allgemeines Spendenkonto:

Tja, so schnell geht es rum, das Praxissemester. Ich will euch mitnehmen in meine Erfahrungen als Praktikantin hier bei Visioneers und lasse euch Einblick in meinen Arbeitsalltag nehmen.

Mein Start hätte nicht besser sein können. Am ersten Arbeitstag ging es direkt mit auf ein dreitägiges Seminar (Train the Trainer) nach Gussow. Eine super Gelegenheit das Team und die Jugendlichen, die den Verein mitprägen, kennenzulernen. Durch Lagerfeuerabende, Volleyball, Workshopeinheiten und Spiele wurde der Zusammenhalt im Team und zu den Jugendlichen echt gestärkt. Außerdem gab mir das Seminar einen super Werkzeugkasten für Workshops an die Hand, die ich später selbst durchführen durfte.

(Workshop: „Respekt“ im Boxprojekt)

Mir wurde von Anfang an viel Vertrauen und Verantwortung entgegengebracht. So durfte ich gemeinsam mit Giresse einen Plan für das neues Projekt bei Visioneers erstellen: „Fair Play-Boxen schafft Gemeinschaft“. Schon cool mal so mitzuerleben, wie man ein Projekt als Team plant und dann durchführt. Im Dezember war es soweit, dass ich Workshops zu den Themen: „Umgang mit Konflikten und Streit“ und „Respekt“ anbieten durfte. Es hat mir echt Spaß gemacht mit einer Horde motivierter Jugendlicher über diese Themen nachzudenken.

(Lernbrücken)

Mit etwas weniger Motivation war ich in einem anderen Projekt, den Lernbrücken, konfrontiert. Aber ich meine, wer hat schon Lust auf Hausaufgaben?! Alina und ich haben unser Bestes gegeben den 15-20 Kids der Carl-Sonnenschein Grundschule die Relevanz der Hausaufgaben zu vermitteln :D. Es ging darum jeden Nachmittag Kinder mit besonderen Schwierigkeiten beim Lernen zu unterstützen. Da ging es schon auch mal drunter und drüber. Rückblickend muss ich aber sagen, dass es mir so viel Spaß gemacht hat und ich echt viel lernen konnte. Ich durfte Schaltstelle zwischen Kindern, Eltern, Lehrer:innen und Schulleitung sein und mich voll ausprobieren. Dazu gehört auch Fehler zu machen, sich manchmal zu ärgern und weiterzumachen. Und die Kinder sind mir echt ans Herz gewachsen.

In den Herbstferien konnte ich die Herbstschule planen und durchführen und mal reinschnuppern wie es so ist vor einer Klasse zu stehen. Ich bin aber doch froh mich nicht für das Grundschullehramt, sondern für die Soziale Arbeit entschieden zu haben, so habe ich viel mehr Möglichkeiten individuell auf die besonders problembeladenen Kinder einzugehen. Ich wurde auf jeden Fall in meiner Berufswahl bestätigt!

Was ich sonst so mitgenommen habe?

Uff! So einiges! Ich hätte nie gedacht, dass mich die Arbeit im Büro mit Excel oder Word besonders erfüllen könnte. Aber tatsächlich habe ich sie schätzen gelernt. Und kann mich endlich einwandfrei an Shortcuts und PowerPoint bedienen. Ich habe gelernt Grafiken zu erstellen und Instaposts zu verfassen. Außerdem finde ich, dass Skills wie „Kaffeemaschine entkalken“ oder „Abrechnungslisten erstellen“ auch nicht unterschätzt werden sollten 😉

(Mittagspäuschen mit dem Team)

Ich durfte in einem tollen Team arbeiten und habe mich jede Woche auf unsere Teammeetings oder gemeinsame Mittagspausen gefreut. Außerdem konnte ich dank unserer Costa Ricanischer Mitarbeiter mal wieder meine Spanisch Kenntnisse auf Vordermann bringen!

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass ich mich freue mit welcher Leidenschaft Visioneers das Ziel verfolgt marginalisierten Kindern und Jugendlichen einen Raum zur Entfaltung zu schaffen und ihnen dadurch eine Chance gibt, in ihrem Selbstwert zu wachsen.

Vielen Dank!

Auch wenn Weihnachten immer näher rückt, wird an der Carl- Sonnenschein- Grundschule weiter fleißig gelernt.

Wir unterstützen Kinder der 1. bis 6. Klasse bei den Hausaufgaben, denn durch Corona sind viele Lücken entstanden, die wir wir gemeinsam mit den Kindern schließen wollen. Es wird fleißig gerechnet, geschrieben und gelesen.

(Naema und Alina vor der Carl-Sonnenschein Grundschule)

Das Foyer und die Klassenzimmer sind wunderschön weihnachtlich geschmückt!

In diesem schönen Ambiente fällt es den Schüler:innen auch leichter, gemeinsam mit uns ihre Hausaufgaben zu erledigen. Am Nikolaustag haben wir uns ausgetauscht, wer was in seinem Stiefel stecken hatte.

In den letzten beiden Wochen vor Weihnachten hatten die Schüler:innen weniger Hausaufgaben zu erledigen, aber sie kamen trotzdem, um von uns Aufgaben und Mandalas zu erhalten.

So haben wir weihnachtliche Arbeitsblätter vorbereitet, die mit Spaß und Freude erledigt wurden.

Am Dienstag, den 21.12.2021 trafen wir uns dann zu einer kleinen Weihnachtsfeier. Mit weihnachtlicher Musik und Plätzchen konnte es losgehen.

Wir haben ein Spiel gespielt, bei dem die Schüler:innen in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Jede Gruppe konnte sich einen Namen überlegen. Gruppe Nummer 1 hieß: „Weihnachtsgang“ und Gruppe Nummer 2 hieß: „Superstars“. Die Gruppen mussten in verschiedenen Kategorien Fragen beantworten. Je schwieriger die Frage war, desto mehr Punkte gab es. Das Spiel hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Zum Abschluss gab es eine kleine Überraschung. Ich habe einen Tannenbaum mit einem Schoko-Riegel und einem kleinen Weihnachtsgruß für alle gebastelt.

Damit wurden die Schüler:innen in die Weihnachtsferien entlassen und wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen im neuen Jahr. Danke an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für die Ermöglichung dieses Projekts!

“Psychische Belastungen, fehlender alltäglicher Austausch mit Gleichaltrigen und Zukunftsängste prägten die Corona-Zeit für junge Menschen.” – so lautet das traurige Résumé der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) in ihrem neuen Positionspapier. Auch unsere Arbeit war im zweiten Corona-Jahr erneut von Einschränkungen und Corona-Regeln betroffen und auch wir konnten unseren Jugendlichen vor allem in der ersten Jahreshälfte nicht die volle Bandbreite an Betreuungsmöglichkeiten bieten, die wir gerne hätten.

Als “Unzeit für die Jugend” tituliert die Studie die letzten 1.5 Jahre und fordert mehr Einbeziehung der Situation von Kindern und Jugendlichen. Trotz kreativer Anpassung vieler Organisationen, der Verlagerung von Angeboten nach draußen oder mehr Online-Angebote, mussten Teilnehmer:innenzahlen begrenzt werden und nicht jede:r Jugendliche:r konnte seinen Bedürfnissen entsprechend betreut werden.

Auch wir sehen, dass Kinder- und Jugendliche im Allgemeinen sowie Kinder- und Jugendarbeit im Speziellen in Pandemie-Langzeitplänen der Politik weiterhin nicht ausreichend beachtet werden und wünschen uns für 2022 weitreichende Förderung sowie politische Beachtung der Wichtigkeit.

Unsere Kinder sind die Zukunft und nur wenn wir ihnen eine solche bieten, kann es weitergehen.

2021 war somit ein schwieriges Jahr, aber auch ein Jahr wunderbarer Projekte, vieler toller Erlebnisse, ein Jahr des Zusammenhalts. VISIONEERS blickt zurück auf 2021 mit gemischten Gefühlen, aber auch dieses Jahr sind wir dankbar wie vielen Kindern und Jugendlichen wir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnten.

Jugendarbeit mit Maske und im Freien – kreativ zusammenkommen und nicht alleine bleiben.

Kommuniziere wie eine Giraffe und nicht wie ein Wolf!

Wir ihr bestimmt schon wisst, führen wir bis Ende 2023 Dank einer Förderung von Aktion Mensch e.V. und der Kreuzberger Kinderstiftung ein Boxprojekt namens „Fair Play – Boxen schafft Gemeinschaft“ durch. Falls ihr mehr zu dem Projekt wissen wollt, scrollt doch mal runter, da findet ihr einen eigenen Blogbeitrag dazu. Ein Teil des Projekts sind die „Sozialkompetenz-Trainings“ in denen es darum geht, Alternativen zu Gewalt kennenzulernen. Und am 10. Dezember war es soweit: Unser erster Sozialkompetenz-Workshop zum Thema: „Umgang mit Konflikten und Streit“ fand in unseren neuen Räumen am Sachsendamm statt! Teilgenommen haben 9 Jugendliche, die teilweise auch schon bei den Boxtrainings von Giresse mit dabei waren.

Begonnen haben wir mit einer kleinen Kennenlernrunde, bei der jede:r Einzelne sich mit seinen Fähigkeiten und Interessen vorstellen durfte. Außerdem wurde die Stimmung durch kleine Spiele als Ice-Breaker aufgelockert. Dann ging es direkt rein ins Thema: Wir haben uns mit unseren eigenen Erfahrungen in Bezug auf Konflikte und Streit auseinandergesetzt und Erfahrungen ausgetauscht. Es war interessant zu beobachten, wie sich die Jugendlichen mehr und mehr öffneten. In einer vertrauten Atmosphäre gab es Raum für positive Erlebnisse in Konfliktsituationen, aber auch für Erfahrungen, auf die man nicht unbedingt stolz ist. Dann wurden es konkreter. Mit einem kleinen Rollenspiel wurde eine Konfliktsituation dargestellt und gemeinsam überlegt, wie man nun darauf reagieren könnte.

Orientiert haben wir uns dabei an dem Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg. Anhand von zwei Tieren lassen sich die unterschiedlichen Kommunikationsarten gut veranschaulichen.

Der Wolf: Sieht der Wolf eine Gefahr und hat Angst, so geht er immer auf Angriff. Er vertuscht seine wahren Gefühle und sieht das Problem in der anderen Person. Genau das gilt auch für die Wolf-Sprache, die geprägt ist von Angst, Beleidigungen, Fehlern, Angriff und „Du-Botschaften“. Anders ist es bei der Giraffe. Sie ist das Landlebewesen mit dem größten Herzen und dem längsten Hals für den besten Überblick und sie lebt in Frieden mit den anderen Tieren. Eine Giraffen-Sprache achtet auf das eigene Herz, kommuniziert die eigenen Gefühle und Bedürfnisse, respektiert das Gegenüber und formuliert „Ich-Botschaften“, sowie konkrete Bitten.

Jetzt fehlte nur noch, das Gelernte in der Realität umzusetzen. Mit vielen kleinen Beispielen konnte sich die Theorie auch in unserer Alltagspraxis manifestieren. Abgeschlossen haben wir mit einem kleinen Quiz, welches per Handyteilnahme auf der Plattform von Kahoot durchgeführt wurde. Danach gab es ein gemeinsames Abendessen.

Wir waren wirklich begeistert von der Motivation und Anteilnahme der Teilnehmenden, von denen alle in einer anonymen Umfrage angegeben haben, dass sie auch an einem nächsten Workshop teilnehmen wollen. Ich glaube, dass die Jugendlichen angespornt wurden, in aufgeladenen Situationen Ruhe zu bewahren und sich die Giraffe als Vorbild für starke Kommunikation zu nehmen. Wir freuen uns jetzt schon unglaublich auf den nächsten Workshop, dann vermutlich zum Thema: Respekt. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Seit Anfang November unterstütze ich an drei Tagen in der Woche von 15 bis 18 Uhr Jugendliche aus dem Wohnprojekt Bürgermeister Reuter in Berlin-Wedding beim Lernen. Danke an die “Deutschen Kinder- und Jugenstiftung” für die Finanzierung dieses Projekts! Es sind zwei syrische Teilnehmer und eine rumänische Teilnehmerin (alle 15 – 17 Jahre alt). Die 2 Jungen lernen Deutsch als Zweitsprache (Level A1 und A2) und brauchen manchmal Hilfe bei den Mathehausaufgaben. Zusammen mit der Teilnehmerin übe ich ausschließlich Mathematik. Übrigens war Mathe früher mein persönliches Angstfach in der Schule, aber als meine Vorgängerin mir eine kleine Einweisung für die Arbeit gab, sagte sie: „Du musst immer nur einen Schritt voraus sein“ und das klappt bisher auch ganz gut.

Alle drei Jugendlichen sind regelmäßig sehr pünktlich, konzentriert und motiviert dabei. Die Lernkurven variieren stark und wir wiederholen bei jedem Termin Inhalte der Vorstunden, um Gelerntes dauerhaft zu sichern. Die Teilnehmerin denkt manchmal sehr lange über einfache Rechnungen nach, was meinerseits viel Geduld erfordert, aber es ist auch ein gutes Gefühl, ohne Leistungsdruck oder Prüfungsangst zusammen lernen zu dürfen. Ich halte es für wichtig, besondere Kompetenzen der Jugendlichen zu würdigen. Weil die Teilnehmerin überdurchschnittlich gut Englisch spricht, haben wir auch schon Mal eine Stunde auf Englisch über ihre Familie, Kochen, Hunde und Berufspläne gesprochen.

Mit dem arabischsprachigen A1-Teilnehmer mache ich regelmäßig Wortschatzarbeit mit Bilderkarten, wobei sich das Training kreativ variieren lässt. Eine große Herausforderung sind – wie so oft – die leidigen Artikel, und auch die Buchstaben unseres Alphabets sehen von ihm noch eher gemalt als geschrieben aus. Seine neuen Lieblingswörter „Motorrad“ und „fahren“ hat er sich sofort gemerkt, aber z.B. „Lkw“ und „Fluss“ brauchen noch ein paar Wiederholungen. Der arabischsprachige A2-Teilnehmer überrascht mich immer wieder positiv damit, dass er über das Wochenende selber kleine Übungen durchführt und dann von mir überprüfen lässt. Als Lerntyp passt er in die Kategorie „langsam aber sicher“. Das Betreuerteam vor Ort ist sehr hilfreich und informiert mich zuverlässig vorher, wenn Termine ausfallen. Das ist wichtig, denn Tür zu Tür vom Büro in Schöneberg bis zur Wohngruppe dauert es manchmal bis zu eine Stunde.

Aus didaktischer Sicht wäre für Sprachanfänger eine Kleingruppe sicher ein effektiveres Format. Um trotzdem die Vorteile eines 1:1 Unterrichts auszunutzen, achte ich insbesondere auf die Verbesserung von Aussprache und Rechtschreibung. Der erste Schritt dafür ist, dass ich selber langsam und deutlich spreche und manchmal die Silben mitklatschen lasse. Die Arbeit mit den Teenies macht mir Spaß und wir machen das Beste aus unserer Zeit zusammen. Eines ist aber klar: Wenn man sich nur 2-3 Stunden pro Woche zum Unterricht trifft, sind es die Phasen zwischen den Treffen, in denen die Jugendlichen den wirklichen Fortschritt machen müssen.

So, da bin ich also wieder nach einem Drittel meines Jahres hier in Berlin! In der Zwischenzeit ist einiges passiert! Ich durfte die Herbstferienschule miterleben, habe an meinem Einstiegsseminar vom Freiwilligendienst teilgenommen, im Projekt Mobile-Jugend-Lernhilfe.Jetzt meine Nachmittage verbracht und ganz nebenbei einige tolle Freundschaften geschlossen!

Aber alles der Reihe nach:

Den September über habe ich durch die Mobile-Jugend-Lernhilfe.Jetzt die Bewohner:innen des Luisenstifts im Alter von 14 bis 17 Jahren bei schulischen Aufgaben betreut und gemerkt, wie viel Spaß mir dieser enge, tägliche Kontakt zu den Jugendlichen bereitet! Auch für die administrativen Aufgaben im Hintergrund, das Pflegen der Social Media Kanäle und interne Abläufe im Büro habe ich langsam ein Gespür entwickelt und mich immer vertrauter mit der Bearbeitung unterschiedlichster Aufgaben gefühlt.

Nach diesem September folgte ein aufregender Oktober, denn für mich ging es am 11. dieses Monats los, auf eine Reise nach Schmölen, wo mein Einstiegsseminar des Freiwilligendienstes stattfand. An diesem Seminar nahmen also ungefähr 25 Menschen gemeinsam mit mir teil, die ebenfalls einen Freiwilligendienst absolvieren und dementsprechend teilten wir nicht nur viele Interessen, sondern konnten uns auch wunderbar über unsere Erfahrungen austauschen! Ich freu mich auf unser nächstes Zusammentreffen und bin gespannt welche neuen Geschichten wir dann zu erzählen haben!

Auch die Herbstferienschule fand im Oktober statt, wobei sich die erste Woche leider mit meinem Seminar überschnitt, allerdings durfte ich die zweite Woche miterleben und war begeistert: Die Jugendlichen waren sehr motiviert Deutsch zu lernen, Gabriel, mein Mitfreiwilliger, und ich haben für die ganze Gruppe gekocht und auch das Nachmittagsprogramm hat nicht nur den teilnehmenden Jugendlichen Spaß gemacht! Freundschaften wurden geschlossen und einige Gesichter sehe ich hoffentlich auch in der nächsten Ferienschule wieder!

Im November sind für mich neben der täglichen schulischen Begleitung im Luisenstift noch weitere Nachhilfeschüler:innen zu mir ins Büro gekommen, denen ich Mathe- und Deutschnachhilfe erteile und ich habe mein eigenes Zimmer fertig eingerichtet. Auf allen Ebenen fühle ich mich inzwischen in Berlin und bei Visioneers angekommen und angenommen, verstehe mich sehr gut mit meinem Team und bin sehr gespannt, was die Zukunft noch bringt!

Am 11. Oktober startete die zweiwöchige Herbstschule der Carl-Sonnenschein-Grundschule.

Die Herbstschule sollte dazu dienen, dass die durch Corona bedingten Lernrückstände nachgeholt und Wissenslücken geschlossen werden können.

Das Programm der Herbstschule wurde in zwei Lerngruppen eingeteilt: Vormittags wurde die 1.-3. Klasse unterrichtet und am Nachmittag folgte der Unterricht für die 4.-6. Klasse.

Doch bevor die Herbstschule starten konnte, musste noch einiges geplant und vorbereitet werden. Mit Hilfe von den Lehrkräften der Schüler:innen wurden individuelle Lernmaterialien angefertigt und um das Ganze spielerisch zu gestalten, haben wir uns noch kleine Aktivitäten sowie kreative Aufgaben und Spiele überlegt. Um dem ganzen Programm Struktur zu geben, haben wir uns vor Beginn noch einen Zeitpan überlegt. Allerdings konnten wir schnell feststellen, dass die Schüler:innen lieber individuell arbeiten wollten und somit gab es nur feste Zeiten für die Pausen und das gemeinsame Spielen.

Für die erste Lerngruppe der 1.-3. Klassen startete der erste Tag der Ferienschule am Montag, dem 11. Oktober um neun Uhr morgens.

Zudem starteten wir jeden Morgen mit einem Stuhlkreis und einem Spiel, was von Tag zu Tag variierte. Hierbei hatten die Kinder immer viel Spaß und wir haben viel Berichterstattung der Erlebnisse von dem vorherigen Tag bekommen.

Hinterher startete die erste konzentrierte Lernzeit des Tages und die Schüler:innen waren mit ihren Aufgaben beschäftigt. Hierbei arbeiteten sie an ihren individuell angefertigten Lernheftern, die sie von ihren Lehrkräften bekommen haben. Manchmal wurde unsere Hilfe beim Lösen bestimmter Aufgaben benötigt und an anderen Tagen arbeiteten alle sehr selbstständig. Dann kam meistens auch schon der erste große Hunger, weshalb wir nach der ersten konzentrierten Lern- und Arbeitsphase eine kleine Frühstückspause mit in den Tagesplan genommen haben. Hierfür haben wir den Kindern jeden Tag frisches Obst angeboten.

Hinterher folgte eine zweite Stillarbeit, bevor es die langersehnte Hofpause gab.

Zum Abschluss der ersten Lerngruppe gab es jeden Tag entweder eine Geschichte, die wir vorgelesen haben oder Mandalas zum Ausmalen. Auf das Vorlesen haben sich die Kinder immer besonders gefreut. Ab und zu haben wir noch Lernspiele vorbereitet, wobei alle Schüler:innen zusammen etwas lernen konnten. Diese Spiele sorgten immer für viel Spaß.

Jeden Tag arbeiteten die 1.-3. Klassen immer mehr ihrer Materialien und arbeiteten somit jeden Tag immer mehr ihre Lernrückstände auf. Jedes weitere fertige Arbeitsblatt erfüllte sie mit Stolz und am Ende der Herbstschule konnte jedes der Kinder sehr stolz auf sich sein.

Für die Schüler der 4.-6. Klasse begann der Montag um 13 Uhr und es wurden Englisch Arbeitsblätter bearbeitet, die sie von der Lehrerin bekommen hatten. Weiterhin sollten die Schüler:innen zu zweit ein Referat über Städte, die sie interessant finden, vorbereiten. Sie entscheiden sich für die Städte Seoul und New York. Zusätzlich haben wir zwischendrin auch manchmal kleine Diskussionsrunden veranstaltet, wo über Themen wie: „Schule ohne Hausaufgaben“, „Schulbeginn erst um 10 Uhr“, oder „Schuluniformen“ diskutiert wurde.

Innerhalb der zwei Wochen entwickelte sich bei den höheren Klassenstufen ebenfalls eine Routine.

Angefangen wurde mit einem Spiel, danach ging es für alle ans Kopfrechnen. Diese Aufgaben wurden dann gemeinsam kontrolliert und wir konnten beobachten, wie die Aufgaben von Tag zu Tag besser und schneller beantwortet werden konnten. Also ein voller Erfolg! Anschließend wurden verschiedene englische Vokabeln zu Themen wie: Halloween oder Körperteile besprochen, welche die Kinder anschließen in einem Buchstabengitter suchen und passende Beispielsätze bilden sollten. Weiter ging es mit verschiedenen Aufgaben zur deutschen Rechtschreibung, die zusammen am Smartboard erledigt wurden.

Zum Abschluss gab es immer ein Video über verschiedene Themen, wie zum Beispiel das alte Rom, das Aussterben der Tiger oder über den Zuckerkonsum. Dazu überlegten wir uns im Vorfeld Fragen, die hinterher beantwortet werden sollten, weshalb die Schüler:innen während des Videos gut aufpassen und mitschreiben mussten. Nachdem Video haben wir gemeinsam die Antworten besprochen und teils diskutiert. Dies bildete immer einen guten Abschluss für den Tag.

Auch die Schüler:innen der 4.-6.Klasse konnten stolz auf sich sein, denn innerhalb der zwei Wochen Herbstschule konnten auch sie ihre Lernrückstände nachholen und ihr Wissen aufbessern.

Die Herbstschule an der Carl-Sonnenschein Grundschule war ein voller Erfolg für alle teilnehmenden Kindern, aber auch für uns, die „Lehrerinnen“.

Auch in diesem Jahr hat unsere Herbstferienschule wieder stattgefunden – und war wieder ein großer Erfolg!

Wir möchten euch erzählen, wie wir die Herbstferienschule 2021 wahrgenommen haben…

Los ging es am Montag, dem 11. Oktober um 10 Uhr: Eine Gruppe Jugendlicher, aus der sich ein paar bereits von vorherigen Ferienschulen mit Visioneers kannten, traf auf viele neue Gesichter, die zum ersten Mal mit dabei waren. Alle waren gespannt und aufgeregt, was sie in den nächsten zwei Wochen erleben und lernen würden!

Der Kurs für die Anfänger:innen wurde von Marc in der Belziger Straße unterrichtet. Die Studentinnen Rebekka und Dana unterstützten ihn dabei an mehreren Tagen. Die Gruppe bestand aus bis zu 10 Teilnehmerinnen aus Osteuropa, Afrika und dem Nahen Osten. Für zwei Wochen konnte diese Mädchengruppe jeweils vormittags ihren Wortschatz aufbauen, Hören, Sprechen und Schreiben üben und die Grammatikkenntnisse auffrischen. Besonders beliebt waren die regelmäßige Artikelgymnastik, deutsche Geburtstagslieder, das Lied mit den Wechselpräpositionen und die lebenspraktischen Übungen zu Themenbereichen wie Arztbesuch, Telefonieren und Einkaufen. Für einige Teilnehmerinnen war das Deutschsprechen vor und in der Gruppe nicht leicht. Nach regelmäßiger Teilnahme und dank der Geduld und der Unterstützung durch die Gruppe, bemerkten die meisten am Ende der zwei Wochen eine neue Sicherheit, wenn sie ein Gespräch auf Deutsch führen sollen.

Die Fortgeschrittenen-Gruppe beschäftigte sich zeitgleich in den neuen Räumen am Sachsendamm unter Anleitung von Miriam und der Praktikantin Daniela mit anspruchsvollen Themen wie dem Deutschen Bundestag und den demokratischen Parteien oder dem Konjunktiv. Insgesamt war diese Gruppe deutlich lebhafter. Besonders beliebt waren diesmal die Spiele Werwolf und TABU. Für die nächste Ferienschule planen wir, im Deutschkurs am Vormittag bei Bedarf noch mehr Bezüge zum Nachmittagsprogramm herzustellen und z.B. Hintergrund-Wissen und Wortschatz zu vermitteln.

Nachmittags ging es nach einem gemeinsamen Mittagessen, oft gekocht von unserem Freiwilligen Gabriel aus Costa Rica, mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm weiter. Bowling, eine Schnitzeljagd durch Schöneberg oder ein Besuch in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in Begleitung unseres Streetworkers Giresse, sorgten dafür, dass die Jugendlichen in ihrer Gemeinschaft gestärkt wurden und sich nachhaltige Freundschaften entwickelten.

Die Feedback-Runde am Ende unserer Ferienschule bestärkt uns in der Überzeugung, den Jugendlichen in dieser intensiven, erlebnisreichen Zeit viel mitgeben zu können, seien es Deutschkenntnisse, das Gefühl von Gemeinschaft, Selbstbewusstsein oder eine neue, vertrauensvolle Anlaufstelle bei Problemen und Schwierigkeiten, die VISIONEERS für sie darstellen kann! Wir freuen uns über alle, die teilgenommen haben und danken der DKJS für die Förderung dieses Projektes!