Zdraveĭte!
Ich bin Luca, ein deutscher Freiwilliger, der im Auftrag von Visioneers e.V. zwei Monate in Blagoevgrad, Bulgarien, bei der „Active Bulgarian Society“ (kurz ABS) einen Freiwilligendienst absolvieren darf. Zwei Wochen ist es her, seitdem ich meine Reise begonnen habe – Zeit für eine Reflektion…
Ich kam mit hohen Erwartungen und einer großen Portion Vorfreude nach Blagoevgrad, meinem neuen Zuhause für die nächsten zwei Monate. Gerade angekommen durfte ich direkt die Bekanntschaft mit meinen neuen Mitbewohnern machen, die schon jetzt wie Familie für mich sind. Ich hätte nie gedacht, dass sich Leute aus so unterschiedlichen Ländern und Kulturen so gut verstehen können. Zudem sprechen wir alle Englisch miteinander, was für manche hier nicht einmal die Zweitsprache ist.
Nach meinen ersten Tagen auf der Arbeit war mir schnell klar, dass man es selbst in der Hand hat, das beste aus dem Freiwilligendienst rauszuholen. Jeder Freiwillige hat die Chance, seine eigenen Projekte zu planen, über Facebook und Instagram zu promoten und dann gemeinsam mit den anderen Freiwilligen und jungen Menschen aus der Stadt durchzuführen. So entsteht auch die Möglichkeit, neue Leute außerhalb des Freiwilligendienstes kennenzulernen.
Das absolute Highlight für mich war natürlich mein Trip nach Istanbul. Aufgrund der guten Lage von Bulgarien ist es möglich, viele tolle Ausflüge in andere Länder wie die Türkei oder Griechenland zu machen. Auch in Bulgarien gibt es wundervolle Städte, habe ich mir von den anderen Freiwilligen sagen lassen und ich freue mich schon, so viel wie möglich von dem Land zu sehen. Ich hoffe, dass die nächsten Wochen genau so spannend und aufregend werden wie meine Anfangszeit und dass ich noch viele tolle Abenteuer erleben werde!
Hallo, mein Name ist Arnold Guzmán, ich komme aus Cartago, Costa Rica, bin 24 Jahre alt und dies ist mein erster Blog über mein Leben in Deutschland.
Ich kam am 26. Juli 2021 in Deutschland an und am 9. August an meinem Arbeitsplatz, einem christlichen Lager im Norden Deutschlands in einem Dorf namens Ascheberg.
Über meine erste Woche in Deutschland gibt es nicht viel zu erzählen, da ich sie in einer WG in Berlin in Quarantäne verbracht habe. In der zweiten Woche besuchten wir ein Visioneers-Seminar, bei dem wir über verschiedene interessante Themen sprachen. Wir hatten eine gute Zeit, hatten die Gelegenheit, Deutsch zu üben und auch den Deutschen, die nach Costa Rica gehen, mit Spanisch zu helfen und wir haben viel Brot gegessen. In der folgenden Woche hatte ich eine lange Reise in den Norden Deutschlands vor mir, und hatte das Glück, dass Andres mich begleitete, denn er wusste mehr darüber, wie die Züge und Busse funktionieren.
Die Fahrt von Berlin aus war lang, aber mit tollen Aussichten, die ich sehen konnte, wenn ich nicht schlief, haha. Als wir an der letzten Station ankamen, wurden wir vom gesamten Schlossteam abgeholt. Wir begrüßten uns gegenseitig, stellten uns vor und gingen direkt zum Willkommensessen. Der Ort ist wunderschön, umgeben von Natur, mit einem See vor der Tür und vielen Tuani-Leuten. Die ersten Tage waren gut, da ich jemanden hatte, mit dem ich von Zeit zu Zeit Spanisch sprechen konnte und der mir natürlich bei der Übersetzung von allem, was sie mir sagten, half. Aber das sollte nicht ewig so bleiben und als Andres ging, begann das eigentliche Abenteuer, denn er war die einzige Person, mit der ich persönlich Spanisch sprechen konnte.
Es kommt der Tag, an dem Andres abreisen muss und wir keine andere Wahl haben, als zu lernen und zu reden oder bei dem Versuch zu sterben, haha. Das erfüllt mich mit Angst, aber gleichzeitig freue ich mich darauf, es anzugehen und über mein Leben in Costa Rica zu sprechen, Ideen auszutauschen und Witze zu erzählen. Auch heute noch verstehe ich das meiste, was sie mir sagen, nicht, aber ich verstehe von Tag zu Tag ein bisschen mehr und sie nehmen sich die Zeit, mir die Dinge klar zu machen. Ich wohne seit einer Woche hier und habe schon einige Abenteuer mit dem Arbeitsteam erlebt, wie z. B. eine Kanutour, ein gemeinsames Tischkicker-Spiel mit der Gruppe, in der ich war, und das Besorgen wichtiger Papiere wie Versicherung und Bankkonto (ja, das ist ein Abenteuer in Deutschland). Sie gaben mir das Gefühl, zur Familie zu gehören, und obwohl ich nicht viel verstehe, ist das kein Grund, warum wir uns nicht amüsieren können!
Das ist erst der Anfang, ich werde gute und schlechte Tage haben, aber so ist das Leben, und wir müssen unser Bestes tun, um unsere Ziele zu erreichen.
Was ist das Europäische Solidaritätskorps?
Das Europäische Solidaritätskorps ist ein EU-Förderprogramm, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Freiwilligenarbeit zu leisten und eigene Solidaritätsprojekte durchzuführen, die Gemeinschaften in ganz Europa zugutekommen.
Wie bewerbe ich mich für das ESK?
1. Als erstes gehst du auf die Website des ESK. Du kannst dafür folgenden Link verwenden: https://europa.eu/youth/solidarity_de. Klicke dann bei dem Kasten mit der Überschrift “junge Menschen” auf Registrieren/Anmelden.
2. Anschließend klickst du auf “create an account”
3. Nachdem du deine Daten erfolgreich angegeben hast, wird dir eine E-Mail zugesendet, mit deren Hilfe du deine Registrierung abschließen kannst. Das kann einen Moment dauern.
4. Hast du die E-Mail dann erhalten, klick auf den angegebenen Link, um dir ein Passwort zu erstellen.
5. Nachdem du dein Passwort festgelegt hast, musst du nun deine persönlichen Daten angeben sowie bei der entsprechenden Auswahl auf “Freiwilligenprojekte” klicken. Außerdem wählst du aus, in welchen Bereichen du gerne tätig werden würdest und welche Erfahrungen du schon mitbringst.
6. Als nächstes musst du Angaben zu deiner zeitlichen Verfügbarkeit und ggf. zu vorherigen ESK-Freiwilligendiensten machen. Bedenke dabei, dass Teilnehmer:innen, die bereits eine langfristige, vom Europäischen Freiwilligendienst finanzierte Freiwilligentätigkeit (mehr als 2 Monate) absolviert haben, sich nicht für einen weiteren langfristigen Einsatz bewerben können, der vom Europäischen Solidaritätskorps finanziert wird. Du kannst jedoch an anderen, vom Korps unterstützten Aktivitäten teilnehmen, zum Beispiel Praktika, Arbeitsstellen, Solidaritätsprojekte und Freiwilligenteams. Wenn du zuletzt noch die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen bestätigst, bist du vollständig registriert.
7. Um deine Bewerbung für ESK-Projekte zu erleichtern, klickst du zunächst auf “Mein Profil” und vervollständigst dieses. Dort kannst du z.B. unter “Angaben für alle Projekte des Europäischen Solidaritätskorps” deinen Lebenslauf hochladen.
8. Jetzt kann deine Suche nach ESK-Projekten endlich beginnen. Dafür klickst du oben in der Menüleiste auf “Angebote”. Viel Erfolg beim Recherchieren!
9. Prinzipiell ist es auch möglich, dass dich Organisationen anschreiben, die noch Freiwillige für ihr Projekt suchen. Um deine Chancen auf einen Freiwilligendienst jedoch zu verbessern solltest du die Organisationen, die dich interessieren unbedingt auch selbst anschreiben.
10. Hast du nun ein Projekt gefunden, welches dich interessiert, klicke einfach auf den Button „Bewerben“. Anschließend musst du noch ein kurzes Motivationsschreiben verfassen, das zwischen 500 und 1000 Zeichen umfassen kann.
11. Sobald du eine Zusage für ein Projekt bekommen hast, musst du dir eine Entsendeorganisation ( auch unterstützende Organisation genannt) suchen, z.B. Visioneers e.V.. Die Entsendeorganisation unterschreibt das Activity Agreement, welches die Aufnahmeorganisation aus deinem europäischen Einsatzland schickt. Zudem muss dir deine Entsendeorganisation eine Schulung über die Rechte des ESK und zum Thema Kulturschock geben und stellt bei Interesse Kontakt zu ehemaligen Freiwilligen her, die bereits einen ESK absolviert haben und dir alle praktischen Fragen zu Krankenversicherung etc. beantworten können. Alle anderen organisatorischen Aufgaben übernimmt deine Aufnahmeorganisation.
Was ist der Unterschied zwischen einer individuellen Freiwilligentätigkeit und einer Freiwilligentätigkeit im Team?
Für beide Formen der Freiwilligentätigkeit musst du zwischen 18 und 30 Jahre alt sein. Du bekommst An- und Abreise sowie Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld (je nach Land zwischen 3 und 6 € pro Tag) und eine ergänzende Versicherung bezahlt und wirst zudem zwischen 30 und 38 Stunden wöchentlich arbeiten. Außerdem erhältst du Zugang zu Unterstützungsleistungen wie beispielsweise zu Sprachkursen.
Bei einer individuellen Freiwilligentätigkeit gehst du alleine für 2 bis 12 Monate (in Ausnahmen auch ab 2 Wochen) ins Ausland, wo du die tägliche Arbeit einer Organisation, die aktiv zum Wohle der lokalen Gemeinschaft beiträgt, unterstützt. Du kannst zwischen ganz verschiedenen Projekten wählen, sei es eine Umweltaktion in einem Nationalpark, Freizeitgestaltung im Mehrgenerationenhaus oder Sportaktionen mit Kindern, du findest bestimmt ein Projekt, das dich interessiert.
Die Freiwilligentätigkeit im Team ist für Personen interessant, die keine längere Verpflichtung eingehen können oder wollen oder nicht alleine eine freiwilligen Tätigkeit ausüben wollen aber dennoch der Gemeinschaft helfen möchten. Die Dauer hierbei liegt zwischen 2 Wochen und 2 Monaten und du wirst mit 10 – 40 Menschen aus mindestens zwei verschiedenen Ländern zusammenarbeiten. Durch die Freiwilligentätigkeit im Team sollen lokale Gemeinschaften unterstützt und wichtige gesellschaftliche Herausforderungen bewältigt werden. Eine Freiwilligentätigkeit im Team kann beispielsweise die Umsetzung eines Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche, die Vorbereitung und Durchführung eines Stadtteil-Kulturfestes oder die Unterstützung bei der Restaurierung eines Jugendclubs sein.
Am Sonntag, den 1. August, ging es am Berliner Hauptbahnhof los: Eine bunt gemischte Gruppe aus Costa Ricaner:innen, Deutschen und Jugendlichen aus der Visioneers Ferienschule, in der sich die wenigsten kannten, machte sich auf den Weg ins Gästehaus Gussow in Brandenburg. Nach einer turbulenten Fahrt, inklusive verpasster Anschlussbahn und einem Bus, der freundlicherweise 20 Minuten auf uns gewartet hat, wurden aufgeregt die Zimmer bezogen. Zur allgemeinen Freude war bereits ein Visioneers Team vor Ort und hatte bergeweise Waffeln für uns gebacken. Die Stimmung wurde noch zusätzlich durch das ein oder andere energiegeladene Kennenlern-Spiel aufgelockert!
Am Nachmittag starteten wir ins Train-the-Trainer-Seminar, in dem es darum ging, Methoden und Strategien kennenzulernen, um zukünftig selbst spannende und lehrreiche Seminare geben zu können. Die Pausen zwischen den Seminareinheiten wurden genutzt, um Volleyball zu spielen oder am See die Sonne zu genießen und abends wurde der Tag mit einem Lagerfeuer und dem gemeinsamen Singen von spanischen, deutschen und englischen Liedern beendet.
Der zweite Seminartag begann mit einem geselligen Frühstück, teilweise sehr viel Kaffee und einer anschließenden Achtsamkeitsübung im Wald, in der sich eine Person blind von der anderen führen lassen sollte und einen Baum, der erstmal jedem anderen Baum gleicht, durchs Ertasten wiedererkennen sollte. Warum nicht den Tag mit einer festen Baumumarmung beginnen? So erhielten wir direkt einen praktischen Einblick in eine Methode aus der Erlebnispädagogik.
Über den Tag lernten wir Lawinen-Methoden, 3-Ecken-und 5-Finger-Feedbacks, Skalenfragen, Blitzlichter, World Cafés und vieles mehr kennen statteten uns mit neuem Wissen rund um die Trainer-Rolle aus. Dank der kreativen Methoden von Meike und dem guten Wetter fiel das Lernen leicht und am Abend teilten die Costa Ricaner:innen ihre Salsa-Kenntnisse mit uns. Natürlich trafen wir uns auch an diesem Abend alle wieder am Lagerfeuer und reflektierten gemeinsam bei Stockbrot den Tag.
Am letzten Tag wurde nach dem Frühstück wieder eine Seminareinheit eingeleitet, in der es darum ging, selbst einen Seminarplan zusammenzustellen und verschiedene Feedbackmethoden kennenzulernen, den Stoff der letzten Tage zu reflektieren und die gemeinsam verbrachte Zeit Revue passieren zu lassen. Es hatten sich interkulturelle Freundschaften gebildet und zum Abschluss wurde das gute Wetter noch einmal genutzt und gegrillt. Für die Teilnehmenden des Train-The-Trainer-Seminars galt es nun, sich zu verabschieden! Es war eine tolle Zeit, in der sich jede:r Einzelne neue Erfahrungen und Fähigkeiten aneignen konnte, das Team aber auch als Einheit gestärkt wurde und alle mit Sicherheit sehr viel Spaß hatten!
Und für alle, die sich noch genauer anschauen möchten, was wir gemacht haben, hier geht´s zur Seminardokumentation:
Drei Monate nach meiner Ankunft habe ich eine der bereicherndsten Erfahrungen in vielerlei Hinsicht gemacht, vom Erlernen einer neuen Sprache bis hin zum Einblick in die Arbeit mit Kindern und in die Dynamik der Arbeit in einem Kindergarten in Deutschland. Meine Vorstellung von einem Freiwilligendienst ist es, ein Vermächtnis bei den Kindern und auch bei den Erziehern zu hinterlassen, bei denen ich meinen Freiwilligendienst leiste. In meinem Fall habe ich meine Kenntnisse im ökologischen Landbau neu ausgerichtet, um mit den Kindern zu arbeiten, z. B. Pflanzen zu säen, damit sie sehen können, wie sie wachsen und ein wenig mehr Bewusstsein für die Natur entwickeln.
Auf persönlicher Ebene gab es auch einige Herausforderungen, z. B. die Anpassung an eine so spezielle Sprache wie Deutsch, die ich jetzt nach drei Monaten besser verstehe und ein wenig spreche, sowie die Anpassung an die Routine einer so großen Stadt, die anfangs sehr schwierig schien, mir jetzt aber sehr vertraut ist.
Für mich war es eine große Hilfe, positiv zu denken und zu versuchen, in jeder freien Zeit die Sprache zu lernen.
Für mich ist die Erfahrung eines Freiwilligendienstes in einem anderen Land, wie in diesem Fall in Deutschland, eine Erfahrung des persönlichen Wachstums und des ständigen Lernens. Und das Wichtigste für mich ist, dass ich als Mensch ein gutes Vermächtnis hinterlassen kann.
Ich habe mich entschieden, diesen Blog so zu nennen, weil ich der Meinung bin, dass Freiwilligenarbeit im Ausland ein Prozess ist – von dem Moment an, in dem man sich entscheidet, sich zu bewerben, bis zu dem Tag, an dem man seine Aufgabe an diesem Ort beendet, aber es endet dort nicht, weil man durch diesen Prozess Erfahrung, Stärke, Wissen, Lektionen und sogar neue Menschen in seinem Leben gewinnt.
Hier möchte ich erzählen, wie mein Prozess während der zwei Monate, die ich in Berlin verbracht habe, verlaufen ist. Es ist wichtig anzumerken, dass der Prozess von uns allen hier und von den zukünftigen Freiwilligen anders sein mag als meiner, aber jeder und jede könnte sich in irgendeiner Weise damit identifizieren.
Nach Deutschland zu kommen, um einen Freiwilligendienst zu leisten, kann einer der größten Träume sein, die eine Person haben kann, für eine andere Person kann es nur ein kurzfristiges Ziel sein, das sie im Kopf hatte und in einigen Fällen kann es etwas sein, das spontan und ohne Planung aufkam. Wie auch immer das Abenteuer in Deutschland beginnt, es wird ein Prozess sein, für manche wird es schwerer sein und für andere nicht so schwer, aber es steckt ein großer sozialer Beitrag hinter jeder einzelnen Person, die sich traut, diese Erfahrung zu leben.
In meinem Fall war es ein Teil meiner Träume und Ziele im Leben, als Freiwillige in einem anderen Land zu arbeiten. Vor zwei Monaten habe ich meine Sachen gepackt, mich von meiner Familie, meinen Freunden und meinem Freund verabschiedet und diesen Traum begonnen. Wir alle haben Träume und Ziele, die wir erreichen wollen, wir müssen für sie kämpfen und ausdauernd sein, auch wenn wir manchmal eine Zeit lang von den Menschen, die wir am meisten lieben, wegziehen müssen. Der Prozess, den ich in diesen zwei Monaten in einem Land mit einer völlig anderen Sprache und Kultur erlebt habe, war wirklich bemerkenswert.
Ich schaue zurück auf die ersten Tage meiner Ankunft und kann mich daran erinnern, wie ich jeden Nachmittag geweint habe, wie mir alles so anders vorkam, wie sehr ich mich bemühte, mich anzupassen und schnell zurechtzufinden – bis heute, zwei Monate später, in denen ich in meinem Prozess weitergekommen bin, es geschafft habe, mich ein bisschen mehr anzupassen, Fortschritte beim Lernen der Sprache gemacht habe, es geschafft habe, unglaubliche Menschen zu treffen und mich nicht mehr in der Stadt zu verirren. Vor ein paar Wochen bildete ich mir ein, dass alles sehr schnell vorbeigehen würde, aber ich erkannte nicht, dass ich einen Prozess lebe, dass wie bei jedem Prozess im Leben jede Phase erfüllt werden muss. Ich weiß, dass ich immer noch gute Tage habe, zum Beispiel den Tag, an dem ich alle meine Aufgaben im Kindergarten erfolgreich erledigen konnte, und es auch schlechte Tage gibt, zum Beispiel, wenn ich mich einsam fühle. Aber alles ist ein Prozess, und ich bin mir sicher, dass ich mit der Zeit weiter lernen werde, dass ich besser werde und mich anpassen kann.
Meine Botschaft ist: Wie auch immer der Prozess aussieht, wenn du deinen Freiwilligendienst beginnst, lebe jede Phase dieses Prozesses, denn du wirst diesen Moment nie wieder erleben, versuche ihn zu genießen und vor allem das Gute wie das Schlechte als Lernerfahrung zu nehmen, auf diese Weise wirst du nie verlieren. Der soziale Beitrag, den du während deines Freiwilligendienstes leistest, ist wirklich bedeutend und was du lernst, kann dir nichts und niemand nehmen.
Glaub an deinen Prozess!
Hallo, mein Name ist María Laura Calderón, ich bin 24 Jahre alt und ich beginne ein neues Abenteuer in Berlin, Deutschland als Freiwillige bei “ Die bunten Kinder der Welt“. Das ist ein zweisprachiger Kindergarten (Deutsch und Spanisch), wo ich mit vielen Kindern zusammen sein werde – ich werde ihnen etwas beibringen und auch von ihnen lernen. Ich möchte ein wenig von meinen Erfahrungen in diesem Prozess berichten, sowie über die Zeit vor, während und nach meiner Reise nach Deutschland sprechen.
Zuallererst möchte ich mich bei meiner Organisation Visioneers für die Chance bedanken, die sie mir gegeben haben, für das Vertrauen und den Glauben an mich. Aufgrund von Covid-19 war der Prozess etwas langsam, aber in jeder Hinsicht sehr bereichernd, da sie mir beim Erlernen der Sprache geholfen haben und mir Berichte über die Erfahrungen der anderen Freiwilligen in Berlin gegeben haben. Ich habe den Prozess im September 2020 begonnen und heute, im Mai 2021, bin ich bereits in Deutschland und stehe kurz vor dem Beginn meines Freiwilligendienstes.
Ich persönlich wollte schon immer einen Freiwilligendienst in einem anderen Land machen, aber ich habe ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich so weit weg gehen würde, geschweige denn an einen Ort mit einer Sprache, die sich so sehr von meiner eigenen unterscheidet, was von Anfang an eine Herausforderung war, aber ich habe die Herausforderung angenommen und ich habe beschlossen, mein Bestes zu geben. Vor allem bei der Sprache wusste ich, dass sie eine Herausforderung für mich sein würde, also habe ich von Anfang an angefangen, sie zu lernen – nach und nach habe ich immer mehr gelernt und ich weiß, dass ich auch noch viel zu lernen habe.
Ich bin der Meinung, dass es im Prozess des Freiwilligendienstes um Ausdauer, Beharrlichkeit und Positivität geht, das Wort „Lernen“ ist das, was man in diesem Prozess am meisten tun wird und was ein Gewinn für das eigene Leben ist.
Von dem Moment an, als sie einen Platz für meinen Freiwilligendienst gefunden hatten, ging alles sehr schnell, was meine Reise nach Berlin betraf: die Leitenden des Kindergartens akzeptierten mich, also rannte ich los, um einen Termin bei der deutschen Botschaft in Costa Rica zu machen (da die Termine dort ein wenig knapp sind, muss man an diesem Punkt sehr schnell sein), ich sammelte mit Visioneers Berlin alle Dokumente zusammen und brachte sie zur Botschaft, um mein Visum zu beantragen, am selben Tag sagten sie mir, dass das Visum akzeptiert wurde und dass ich am nächsten Tag wiederkommen konnte, um es abzuholen.
In diesem Moment fühlte ich viele Emotionen zusammen – Angst, Freude, Nervosität – da meine Abreise näher rückte. Ich wusste, dass ich meine Familie und Freunde für ein Jahr verlassen würde, aber ich wusste auch, dass damit der Moment, etwas Neues zu erleben, näher rückte.
Am nächsten Tag ging ich zurück zur Botschaft und sie hatten mein Visum fertig, am selben Tag buchten sie meinen Flug nach Deutschland, und in vier Tagen ging es los, nur vier Tage!!!!. Ich musste meinen Koffer packen, mich von meinen Freunden und meiner Familie verabschieden, Einreisebestimmungen erfüllen und vieles mehr – diese vier Tage waren voller Druck und Aufregung.
Um nach Deutschland einzureisen, konnte ich zwei Tests machen, den Covid PCR-Test oder den sogenannten Antigentest, aber Vorsicht! Der PCR-Test kann 72 Stunden vor der Ankunft in Deutschland gemacht werden und der Antigentest 48 Stunden vorher. Ich habe den Antigentest gemacht, der etwas billiger ist als der PCR-Test. Außerdem habe ich für die Reise eine Kopie meines Reisepasses und meines Visums sowie den Vertrag für den Freiwilligendienst und die Telefonnummern für Notfälle in einem Notizbuch mitgenommen. Dazu noch andere wichtige Dinge, wie Tabletten gegen eventuelle Kopfschmerzen, ein weiteres Kleidungsstück, ein Buch oder Kopfhörer, etwas zu essen und natürlich eine Atemschutzmaske, Alkoholgel und Desinfektionstücher.
Als ich am Flughafen war, waren die Emotionen noch intensiver, man zögert vielleicht sogar irgendwann, die Reise anzutreten, aber das ist normal, man muss zuversichtlich und positiv gegenüber der Erfahrung sein, die einen erwartet. Während des Fluges habe ich über alles nachgedacht, was ich lernen musste, und ich war sehr aufgeregt.
Am nächsten Tag bin ich zuerst in Spanien gelandet, ich musste nicht lange auf den nächsten Flug warten, also war es nicht so langwierig, außerdem ist in diesem Flughafen alles beschriftet, sodass man sich nicht verlaufen kann. Wenn man sein nächstes Gate nicht findet, kann man einen Sicherheitsbeamteten fragen. Dieser Zwischenstopp ist sehr wichtig, egal ob man ihn in Spanien, der Schweiz oder einem anderen Land macht, denn hier, wo man nach seinen Dokumenten und dem Grund für seinen Besuch in Berlin gefragt wird, sollte man immer alles zur Hand haben und ruhig antworten.
In Berlin angekommen, holte ich gleich meinen Koffer ab und wurde von einer anderen Freiwilligen empfangen, die mich zu dem Ort brachte, der für die nächsten Monate wahrscheinlich mein Zuhause sein würde. In diesem Haus wurde ich von einer Dame „Nana“ und ihrem Haustier „Lilly“ empfangen, alles ist sehr gemütlich und nett. Ich war sehr müde von der Reise, deswegen machte ich mich fertig, um zu schlafen.
Ehrlich gesagt war die erste Nacht in Berlin einer der Tage, die mir für immer in Erinnerung bleiben werden. Ich fühlte mich sehr fremd und vermisste mein Land und die Menschen, die ich am meisten auf der Welt liebe. Wenn man in Deutschland ankommt, muss man 10 Tage in Quarantäne sein, aber man kann sie unterbrechen, um nach 5 Tagen einen Covid-Test zu machen. Die ersten Tage war ich also völlig isoliert, mit viel Angst und Ungewissheit, was ich in den kommenden Monaten erleben würde. In diesen Tagen nutzte ich die Gelegenheit, um zu lernen, meine Lieblingsserien zu schauen, zu lesen, Musik zu hören und mit meiner Familie und Freunden zu sprechen.
Nun, morgen ist der offizielle Start meines Dienstes in Berlin. Dies war ein kleiner Teil meiner Erfahrung, wir können alle unterschiedliche Erfahrungen machen, aber vielleicht kannst du dich mit meinen identifizieren. Ich hoffe aufrichtig, dass ich viel lernen und viele Menschen an diesem Ort positiv beeinflussen kann.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Prozess und hoffe, dass du eine Reise nach Deutschland erleben wirst.
Ich bin Katherine, aus Costa Rica, aber ich lebe in Deutschland. Ich arbeite als Freiwillige in einem Kindergarten in Berlin. Die letzten paar Wochen, die ich mit dem Team und den Kindern geteilt habe, waren eine sehr bereichernde Erfahrung, bei der ich ständig lernen und mitarbeiten durfte. Sowohl das Team als auch die Kinder kommen aus vielen verschiedenen Ländern, das hat mir das Gefühl gegeben, dass ich nicht die einzige Ausländerin bin und mich auch gelehrt, dass kulturelle Unterschiede nichts bedeuten für diejenigen, die sich einfühlen und bereit sind, über das hinaus zu lernen, was sie ihr ganzes Leben lang gewohnt waren.
Als ich in Costa Rica war, habe ich über all die möglichen Dinge nachgedacht, die mir in Deutschland begegnen könnten, und ich kann sagen, dass es zwei sehr unterschiedliche Dinge sind, sich das vorzustellen und es zu erleben, aber sie gehen Hand in Hand. In dieser kurzen Zeit in Deutschland habe ich eine Menge sehr cooler und besonderer Dinge sehen und erleben dürfen. Die Stadt, die Menschen, die Kultur, die Sprache überraschen mich immer wieder und das gibt mir das Gefühl, dass ich wirklich das lebe, was ich mir oft gewünscht habe und ich bin mir sicher, dass ich in den kommenden Monaten noch viel mehr lernen werde.
Ich bin der Meinung, dass es eines der schwierigsten Dinge ist, unsere Mentalität zu ändern, und das umso mehr, wenn wir die meiste Zeit unseres Lebens damit gelebt haben, wie ich zum Beispiel. Ich muss zugeben, dass ich noch vieles verarbeite und mit einigen Dingen noch zu kämpfen habe, die Kulturschocks können sehr überwältigend sein, aber tolle Erfahrungen. Und obwohl ich es erlebt habe, bin ich glücklich und motiviert, weiterzumachen, auch wenn ich weiß, dass ich noch viele Male fallen werde.
Ich hatte auch das Glück, eine Gastfamilie zu haben, die mich als Teil der Familie willkommen geheißen hat. Ich habe nach und nach gelernt, wie es ist, deutsche Bräuche zu haben, wie man fast rund um die Uhr eine Sprache in ihrem täglichen Leben hört, Essen zu probieren, das ganz anders ist als in meinem Land (das ich übrigens liebe) und natürlich mein Sprachniveau exponentiell zu verbessern. Abgesehen davon, dass ich viel über die deutsche Geschichte weiß und diese Orte persönlich besuche, scheint mir das Gefühl, an einem Ort zu sein, an dem es so viel Geschichte, Tapferkeit, Mut, Schmerz und Liebe gibt, eine der Erfahrungen zu sein, die wir mindestens einmal im Leben machen sollten. Es lässt einen schätzen, was wir heute wirklich haben, und dass sich dies in unserer Zukunft auf keinen Fall wiederholen wird.
Ich freue mich auf die kommenden Monate und hoffe, dass ich mich ausdrücken und in irgendeiner Weise anderen helfen kann, die eine interkulturelle Erfahrung machen wollen, was auf jeden Fall möglich ist und eine tolle Lernerfahrung darstellt.
Diese nächsten Monate werden mit Sicherheit von viel Lernen und neuen Erfahrungen geprägt sein!
Bis dann!
Kathy Ortiz
Hallo, mein Name ist Gabriel Sánchez, ich bin 19 Jahre alt und möchte dir von diesem neuen Abschnitt meines Lebens erzählen, der gerade begonnen hat.
Am 4. Juli 2021 verließ ich mein Land Costa Rica in Richtung Berlin, weil ich es geschafft habe, mich für einen Freiwilligendienst im „Missionscamp Oderbruch e.V.“ zu bewerben. Das Missionscamp ist ein christliches Camp, das Menschen mit der Botschaft der Liebe Jesu bekannt machen will, offen für Familien, Kinder und Jugendliche ist, aber auch Menschen wie mir die Möglichkeit gibt, durch einen Freiwilligendienst zur Mission beizutragen. In diesem Wissen möchte ich euch ein wenig über meine Erfahrung erzählen, alleine auf einen anderen Kontinent zu reisen, wie meine erste Woche war und wie mein erster Kontakt mit einer Sprache und einer Kultur war, die sich sehr von der meinen unterscheidet; bevor ich anfange, möchte ich Gott und meiner Organisation Visioneers für diese Gelegenheit danken, die zweifellos mein Leben verändern wird.
Nach all dem Papierkram, vielen Terminen bei der deutschen Botschaft in Costa Rica mit vielen Dokumenten und Anträgen, wurde am 24. Juni mein Visum genehmigt, so dass ich ohne weitere Wartezeit begann, alles Notwendige für die Reise vorzubereiten. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass man aufgrund der globalen Situation mit COVID-19 entweder einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen muss ( wobei ich empfehle, einen Antigentest zu machen, da er genauso funktioniert und viel billiger ist), ansonsten braucht man nur das, was man glaubt, für ein Jahr in einem anderen Land zu brauchen: Kleidung, Schuhe, Computer, Medikamente und in meinem Fall eine Gitarre, die natürlich nicht fehlen darf.
Endlich kam der Tag der Reise und all die Emotionen, die ich so lange zurückgehalten habe, kamen hoch, während ich auf dem Weg zum Flughafen war. In meinem Fall wurde ich von meiner unmittelbaren Familie begleitet, aber ich denke, dass eine Person, die da ist, um einen zu verabschieden, mehr als genug wäre.
Sobald man am Flughafen in Costa Rica ist, ist der Prozess sehr einfach: man kommt zum Schalter mit dem Namen der Fluggesellschaft und legt die Dokumente vor, nach denen sie fragen, in meinem Fall nur meinen Reisepass und den negativen Antigentest, danach gibt man sein Gepäck ab und sie geben einem ein Flugticket mit den notwendigen Angaben und Informationen, damit man das richtige Flugzeug zur richtigen Zeit besteigen kann. Da das Reisen mit dem Flugzeug für eine so lange Zeit (in meinem Fall 12 Stunden von Costa Rica nach Paris, Frankreich und 2 Stunden von Paris, Frankreich nach Berlin, Deutschland) und das Gehen in solchen großen Flughäfen weit davon entfernt ist, eine komfortable Erfahrung zu sein und man gestresst werden kann, weil es das erste Mal ist, man die Sprache nicht kennt und so weiter… empfehle ich, sich so bequem wie möglich zu kleiden, mit bequemen Schuhen und vor allem ohne Übergepäck, eine kleine Handtasche ist eine gute Option, um die notwendigen Dokumente wie Pass und Flugtickets zur Hand zu haben und auch Fotos von allem auf dem Handy zu haben, damit man nicht in jedem Gepäckstück suchen muss. Unter Berücksichtigung dieser Hinweise war meine Reise nahezu schnell und es ist wichtig zu wissen, dass alle Mitarbeitenden bereit sind, einem jederzeit zu helfen, wenn man sie braucht – denk daran, zuerst zu fragen, in welcher Sprache du mit ihnen sprechen kannst, du wirst überrascht sein, wie viele Menschen in Europa Spanisch sprechen, ansonsten ist Englisch immer die beste Option.
In Berlin angekommen, wartete ein Mitarbeiter des Missionscamps Oderbruch auf mich und wir fuhren direkt zum Camp. Aufgrund der Vorschriften in Deutschland musste ich eine 5-tägige Quarantäne machen und den obligatorischen Gebrauch von Masken in der Gegenwart anderer Menschen berücksichtigen, aber in Anbetracht dessen war meine erste Woche hier sehr gesegnet und voller Freude.
Als ich im Camp ankam, hatte ich trotz der langen Reise noch viel Energie und Enthusiasmus, den Ort und die Menschen, mit denen ich arbeiten würde, kennenzulernen, und so begann ich auch noch am selben Tag mit meiner Arbeit. Es lohnt sich zu sagen, dass jeder versteht, dass man neu ist und dass man weder in seinem eigenen Land ist noch die Sprache perfekt spricht, deshalb muss man sich keine Sorgen machen – die Leute werden versuchen, den Prozess der Eingewöhnung in das Land immer so angenehm wie möglich zu gestalten und man wird einen Weg finden, mit ihnen zu kommunizieren und sich auszutauschen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine erste Woche im Camp sehr gut war, ich habe viel gearbeitet und auch eine Menge gelernt. Abgesehen davon, dass die Kultur ganz anders ist, wir eine andere Sprache haben und ich eine Woche lang keinen Reis und keine Bohnen gegessen habe, denke ich, dass alles eine Frage der Offenheit für Veränderungen und neue Eindrücke ist.
Mein Rat? Genieße alles, jedes Essen, jedes Gespräch, jede Person, jeden Patzer… alles wird eine Geschichte sein, die du später erzählen und darüber lachen kannst. Gott segne dich und sei mit dir auf deinem Abenteuer.
Die letzten zwei Monate hier in Berlin habe ich als durchgehenden Lernprozess und stetes persönliches Wachstum erlebt. Damit angefangen, wie ich mit den Öffis von A nach B komme, bis hin zum Lernen neuer Wörter – jeder Tag ist eine Herausforderung und ich lerne immer etwas dazu. Auch bei meiner Freiwilligenarbeit im Kindergarten habe ich viel über pädagogische Methoden gelernt. Doch nicht nur das: Tatsächlich entpuppten sich die Kinder als hervorragende Lehrer, denn Kinder sind direkt und ehrlich, wenn sie deine Aussprache korrigieren.
In Hinblick auf die persönliche Entwicklung glaube ich, dass die Freiwilligenarbeit in Deutschland sehr bereichernd ist. Die Herausforderung, die Komfortzone in unserem eigenen Land, wo wir uns gut auskennen, zu verlassen und in ein Land mit einer ganz anderen Kultur, Sprache und Infrastruktur zu kommen, kann am Anfang etwas schwierig sein, aber wichtig ist einfach eine positive Einstellung.
Ich kann berichten, in diesen zwei Monaten wunderbare Menschen kennengelernt zu haben, sowohl bei der Organisation als auch bei meiner Arbeit selbst. Meine Ideen wurden geschätzt und ich habe mich wie zu Hause gefühlt. Auch wenn es mir mal nicht so gut ging, haben sie mich immer unterstützt. Positive Energie ist immer wichtig, genauso wie offen zu sein und seine Arbeit mit Liebe und Hingabe anzugehen.