Hinter den Spuren eines Traums

Es war nicht nur die Spur eines vergangenen Traums, dieser Idee, die ich schon immer hatte, nach Deutschland zu gehen und sehen wie das Leben in dem anderen Teil der Welt ist. Ich hatte mir schon seit ich klein war gedacht, irgendwann muss ich unbedingt nach Deutschland gehen. Aber falls eines Tages dein Traum in Erfüllung gehen sollte, gibt es etwas, dass du besonders beachten muss. Schon als ich in Berlin ankam waren meine Emotionen vielfältig, wie ein unendlicher Regenbogen in meinem inneren. Einerseits die gefühlten Gedanken flossen wie aus einer Wasserbrunnen, ungeachtet ob ich tausenden Kilometern entfernt von meiner Heimat, meine liebe Familie und alle meine Freunde war. Es habe gefürchtet, dass ich neue Freunde, eine neue Kultur und eine neue Sprache lernen sollte. Allerdings war ich neugierig für die Ereignisse, die auf mich während der Bundesfreiwilligenjahr zukommen wurden. Obwohl alles erstaunenswert war, der Kulturschock fing verschiedenen Ebenen von meinem Leben. Ich habe Momente erlebt in dem ich einfach zurückgekehrt habe. Alle Menschen, die jemals lange gereist sind, wissen wovon ich rede. Ein Punkt wo einem nur nach Hause gehen will. Zu mein Glück war nur ein kurzer Zeitraum. Langsam lerne ich schweigsam gegenüber Umständen zu werden sowie meine Gefühle positiv zu lenken. Unbeachtet von wie schwer es seien kann, versuchte ich es. Es ist schwer hier in Deutschland Menschen zu finden die mich gut verstehen, schwer, aber nicht unmöglich. Und es ist ein Sieg für mich diejenigen gefunden zu haben, die es auch können und wollen. Trotzdem fühle ich mich wie die Kulturelle Kälte sich auf die Straße spüren lässt. Langsam verbessere ich mich und fühle mich angenehmer auf der Arbeit, nach Hause und auf die Berliner Straßen. Ich lerne neue Leute kennen. Heutzutage kann ich die öffentlichen Verkehrsmittel genießen ohne die Sorge ob ich mich verlauft habe oder schon aussteigen soll. Einer der Sachen die mich am meisten wundern ist die Anpassungsfähigkeit der Menschheit. Außerdem lernte ich viele neue Orte kennen, Orte, die ich schon immer aus dem Bildschirm konnte. Beispielsweise wollte ich schon immer den Potsdamer Schloss Sanssouci besuchen, oder der Alexanderplatz. Besonders was mich gefreut hat, ist der Tag an dem ich ein Folklorischer Costa-Ricanischer Tanz Art vor vielen Leuten machen. Das hat mir viel Freude bereitet und ich war Stolz meine Heimat repräsentieren zu dürfen. Ich fühle wie mein Herz vor Glück fast geplatzt ist.






Die Jugendarbeit erinnert mich täglich warum ich hier bei Visioneers bin. Ich liebe es sehr für sie zu kochen, helfen und allgemein für denen dort sein. Es ist auch sehr schön zu sehen wie hilfsbereit die Jugendliche sind und mir sogar bei Deutsch lernen helfen. Obwohl ich die deutsche Sprache schon in Costa Rica lerne, fehlt mir noch etwas einiges, um mich gut kommunizieren zu können. Dafür ist die Jugendliche sehr nett und hilfsbereit. Zurzeit arbeite ich in ein Projekt der versucht die englische Sprache verschiedener Menschen beizubringen, wo die verschiedener individueller lerntypen angesprochen werden. Diese Sonderachtung der verschiedenen Lerntypen finde ich Fundamental für die verschieden Altersgruppen, die hier in Weltwärts behandelt werden. Die Jugendarbeit ist eine meiner größten Motivationen, um hier zu sein. Es bestätigt sich, dass ich zu Erzieherin geboren bin, und möchte es auf jeden Fall für die Jugendliche betrieben. Für dieses Jahr werden sowohl meine Fähigkeiten als auch meine Anpassungsfähigkeit getestet. Mir geht es an manche tagen sehr schlecht und plötzlich scheint die Sonne wieder. Ich habe auch die Bedürfnisse verschiedener Menschen erkannt, die unentdeckt blieben und versucht ihnen zu helfen. Zum Schluss kann ich noch sagen, dass Gott mir nicht nach Deutschland geschickt hat, nicht um meine eigenen Träume zu realisieren, sondern um andere Menschen zu helfen. Anders gesagt hat Gott durch mich versucht zwei Fliege mit einer Klappe zu schießen. Ich bedanke mich sehr für diese Gelegenheit, und ich merke wie nötig die Krisen sind, um zu erkennen wann Wunder entstehen. Dieses Verfahren bringen einem zu den Blüten und wachsen, und machen mir zu einem besseren Menschen, und erweitern meinen Horizonten.




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