• David

Mit Visioneers bauen wir eine Schule in Costa Rica!

David hat letztes Jahr sein Bachelor-Studium zum Wirtschaftsingenieur Bau abgeschlossen. Auf Visioneers ist er über eine Kontaktanzeige im Internet aufmerksam geworden. Er hat einen Monat lang am Projekt für den Bau der Sanitäranlagen einer Schule in Limon2000 teilgenommen. Nachfolgend sein Bericht:

Bevor ich nach Limon kam, hatte ich vier Wochen Spanischunterricht in Jacó. Das war auch eine sehr spannende Zeit, und sie war unbedingt notwendig für das Projekt, da ich kein Wort Spanisch sprach. Jetzt kann ich mich immerhin halbwegs verständigen. Bei meiner Ankunft in Limon wurde ich sehr herzlich empfangen, und bereits an meinem ersten Tag traf ich auch schon einige Gemeindemitglieder in der Kirche.

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Am nächsten Tag ging es gleich auf die Baustelle. In Abstimmung mit den Arbeitskräften vor Ort und dem Pastor haben wir ein paar Änderungen am Bauplan der Bäder vorgenommen. Zwar gestaltete sich die Kommunikation teils schwierig, aber mit Händen und Füßen ging es ganz gut. Zur Not tat es auch mal eine Handskizze oder das gute alte Wörterbuch.

Nach einigen Tagen in Jacó bin ich dann gemeinsam mit dem örtlichen Pastor nach San José gefahren, um eine Gruppe von Freiwilligen zu treffen: Conny, Jenny, Willi und Joana. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus nach Limon zurück.

Am Abend wurden alle begrüßt und warmherzig von den Gemeindemitgliedern aufgenommen. Und am nächsten Tag ging es direkt wieder auf die Baustelle. Conny und Jenny arbeiteten mit mir auf der Baustelle, und Willi und Joana gaben am Nachmittag Englischunterricht für die Menschen in Limon2000. Alle haben haben ihr Bestes gegeben, und wir sind auf der Baustelle schnell vorangekommen. Zum Teil war es aufgrund der Hitze recht anstrengend, aber das hat uns nicht abgehalten!

Mittags wurden wir von einigen Frauen aus der Gemeinde mit leckerem Essen versorgt. Und nach der Arbeit sind wir auch mal an den Strand, um uns abzukühlen. Willi und Joana hatten eine Menge für den Englischunterricht vorzubereiten, es hat sich jedoch gelohnt! Der Unterricht wurde sehr gut von der Gemeinde angenommen, und nach ein paar Stunden konnten die beiden sehr gut auf ihre unterschiedlichen Schüler eingehen. Die beiden haben wirklich Hervorragendes geleistet!

Ein paar Tage später erhielten wir noch Verstärkung von Volker. Wir hatten viel zu tun, da war ein weiteres Paar Hände gerade recht. Wir habe nach und nach die ersten Fundamente hergestellt. Immer wieder wurde Beton neu gemischt und per Schubkarre quer durch den Rohbau der Schule zu den zukünftigen Bädern gebracht.

Auch Willi und Joana haben uns zwischendurch auf der Baustelle unterstützt. Nach den 9 Tagen hatten wir zusammen mit allen Freiwilligen bereits einen Großteil des Fundaments hergestellt. Darauf waren alle sehr stolz. Ein Teil der Freiwilligen reiste dann ab, und zurück blieben Joana, Willi und ich. Irgendwann ging auch der Englischunterricht zu Ende, und auch Willi und Joana verließen Limon. Alle Schüler haben eine Menge gelernt, und besonders die Kinder hatten viel Spaß im Unterricht.

Die letzte Woche im März war ich dann allein auf der Baustelle, um das letzte Stück des Fundamentes vorzubereiten. Die Arbeit wurde zum Teil durch heftige Regenfälle (wir sind in den Tropen!) in der Nacht erschwert, trotzdem ging es Schritt für Schritt immer weiter.

Am Ende bin auch ich mit den besten Wünschen und Dank für mein Engagement verabschiedet worden. Ich einiges gelernt und verlasse das Projekt mit vielen tollen Erfahrungen. Ich werde noch eine Zeit lang in Costa Rica bleiben und das Projekt weiterhin aus der Ferne unterstützen. Sollte es notwendig sein, kann ich zurückkehren und wieder mit anpacken.

Zum Schluss will ich mich bei allen Freiwilligen und bei den Menschen in Limon bedanken, die auf der Baustelle geholfen haben, ebenso bei dem örtlichen Pastor Julio und seiner Frau, bei der ich die Zeit über gewohnt habe und mich versorgt haben. Dann auch bei dem Pastor Carlos, der mit uns auf der Baustelle angepackt hat, uns durch die Gegend gefahren hat und uns mit seiner witzigen Art unterhalten hat. Ganz lieben und herzlichen Dank auch an Natascha die Gründerin von Visioneers, die uns auch in der Zeit unterstützt hat und mir erst die Möglichkeit gegeben hat, mich für das Projekt und die Menschen einzusetzen. Vielen Dank an alle!

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