Eine Projektreflexion: Die 17 Ziele der UN und unser Projekt “NO POVERTY!“-
– Diskussion über die Agenda 2030 und die 17 Ziele der UN für die „globale Transformation“ mit Schüler:innen an Berliner Schulen

Peter Drucker, der berühmte amerikanische Autor und Ökonom, sagte einmal: „Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten“ – und das wurde zu meinem Lebensmotto. Allerdings bin ich nicht die Einzige, der an diesen Satz glaubt – denn 2015 haben alle Länder der Vereinten Nationen die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung („Sustainable Development Goals, kurz SDG) verabschiedet.

Was genau sind die „SDG“?

Und warum sind sie für mich persönlich von Bedeutung? Und was können wir tun, um einen Beitrag zu leisten? – Das sind die Fragen, die in diesem kleinen Blogbeitrag beantwortet werden sollen. Wenn ich deine Aufmerksamkeit geweckt habe: Lies weiter!
Um die SDG zu erreichen, brauchen wir aus meiner Sicht starke und engagierte Nationen. Wir als Gesellschaft müssen uns der kommenden Herausforderungen bewusst bleiben. Wir müssen über die Konsequenzen unseres Handelns nachdenken und uns dafür verantwortlich fühlen, die Welt zu verbessern – jede:r Einzelne:r von uns! Ein wichtiger Hebel ist daher Bildung. Bildung ist, wenn sie richtig eingesetzt wird, die beste Waffe in den Händen der Menschen.
Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr Schulworkshops als wichtigen Bestandteil unseres diesjährigen Projekts zu den UN-SDG durchgeführt. Wir von VISIONEERS organisierten im Juli einen Train-the-Trainer-Workshop, um jungen Menschen beizubringen, wie sie junge Menschen in interaktiven Seminaren zu entwicklungspolitischen Themen schulen können. Die Freiwilligen wurden dann eingeladen, ihr Wissen über die SDG und ihre neuen Fähigkeiten als Trainer:innen in Workshops an unseren Partnerschulen in Berlin anzuwenden. Ich war eine dieser Freiwilligen und in den vergangenen Monaten lernte ich selbst viel über die UN-SDG und konnte dieses an Schüler:innen weitergeben und Interesse an entwicklungspolitischen Themen und eigenem Engagement wecken.

Was genau sind die Sustainable Development Goals (SDG)?

Alle Länder der Welt haben 2015 gemeinsam einen „Weltzukunftsvertrag“ beschlossen. Mit diesem Vertrag verpflichten sich die Staaten dazu, allen Menschen bis zum Jahr 2030 ein Leben in Würde zu sichern. Zum Beispiel sollen Armut, Hunger, AIDS und die Diskriminierung von Frauen und Mädchen beendet werden. Der Vertrag, auch Agenda 2023 genannt, enthält 17 Ziele, die 169 Unterziele umfassen.

Warum sind sie für mich als Person wichtig?

Die Ziele betreffen uns alle, da sie eine Lebenswerte Zukunft für uns alle sichern sollen…aber dies gelingt nur, wenn wir uns alle daran beteiligen. Die Agenda mit ihren 17 Zielen ist universell und fordert alle Länder und Nationen, sowohl die Industrie- als auch die Entwicklungsländer, zum Handeln auf. Dadurch wird sichergestellt, dass niemand zurückgelassen wird. Alle müssen zusammenkommen – Regierungen, die Zivilgesellschaft, Wissenschaftler:innen, Akademiker:innen und der Privatsektor, um gemeinsam eine bessere Zukunft zu schaffen.

The True Story Of My Transformation

Seriously, I can’t remember a time when my personality shifted so drastically. When I first arrived in Berlin, I worried that the cultural divide in Europe was too wide for me to make any lasting friends there.
First, I’ll give you a little overview of my life before I go into the reasons for my drastic transformation.
Being raised by farmers instilled in me a healthy skepticism of free borders. As a consequence of globalization and European integration, little farms like mine are in direct competition with large corporations. I was of the opinion that the gap between national cultures was too wide to build something worthwhile in a multiethnic setting. Since I can remember, I’ve had this belief.
I didn’t expect anything to change as a result of this program. To be honest, I signed up for it because I wanted to enhance my language abilities.
When it came time for me to go, I was filled with anxiety. Even I was curious about what would happen if I decided not to go. In my head, I was telling myself that even if they sue me for not showing up, I’ll have a good excuse ready.

My arrival

After arriving at the Happy Hotel in Berlin at 10 p.m., I went to the correct doors and knocked, knocked, knocked. I met my first international person, an Italian lady named Chiara, who kindly pushed open the door for me. Then I got the idea that I would be living in a flat with four other girls.
But, thanks to my tidal wave of extroversion and Tony Bennett’s instruction from „Put on a Happy Face,“ I ended up having a lovely conversation with the Italian woman. We talked about everything, from our favorite foods and movies to our backgrounds and travels. The fact that she didn’t care about the same movies I loved was the first shocking aspect of her to me.
During the conversation, Pia from Germany, Juliette from France, and Rachel from Spain came into the room.
Before I could finally fall asleep, I had to overcome a challenging mental battle. The first thing I thought was that „everything looks bizarrely nice,“ which was the farthest thing from what I had planned for. What kind of Pole am I if I can have a lovely time with an Italian? If this is true, then it’s possible that language barriers are the most significant factor. Rare.

The temptation of sleep eventually won out, and I woke up the following day to find myself a member of the project.

Solidarity with Refugees in Europe

Während des zweiwöchigen „European Solidarity Corps“-Programms (ESC) kam eine Gruppe von elf Internationalen aus neun europäischen Ländern zusammen, um die Arbeit von VISIONEERS zu unterstützen, einer anerkannten gemeinnützigen Organisation, die sich für sozial benachteiligte junge Menschen in Berlin einsetzt.
Als Freiwillige wurden wir darum gebeten, mit einer Gruppe von (minderjährigen) Geflüchteten zu arbeiten, die erst kürzlich aus verschiedenen Ländern wie Kurdistan, Syrien, Kambodscha, Libyen und dem Libanon in Berlin angekommen sind. Bevor wir uns allerdings mit den Teilnehmer:innen beschäftigten, besuchten meine Kolleg:innen und ich den Workshop „Flucht und Armut“ von Heidi, einer Expertin, die in mehreren Migrationslagern auf der ganzen Welt gearbeitet hat.
Sie unterrichtete uns darüber, was die Hauptursachen von Flucht sind und welche Dynamik hinter der Migrationspolitik steckt, welche die richtige Terminologie ist, wenn wir über Migrationsfragen sprechen und wie die Herausforderungen und die Verantwortung unserer Generation in dieser Krise aussehen.
Die Schulung war sehr hilfreich, und für viele von uns war sie eine Möglichkeit, unsere privilegierte Situation zu verstehen und unseren Zweck in diesem Projekt zu hinterfragen.

Zharas Geschichte

Ein weiteres wichtiges Training war das Anhören der Geschichte von Zhara, einem Mädchen, das aus Afghanistan geflüchtet ist und das sich uns freundlicherweise öffnete, indem es seine Geschichte und seinen Weg nach Deutschland mit uns teilte.
Dank Zharas Geschichte konnten wir die Realität, mit der wir konfrontiert werden würden, besser verstehen. Sie erinnerte uns daran, dass diese jungen Geflüchtete, die wir gleich treffen würden, nichts Anderes als Teenager sind, und dass sie auch als solche behandelt werden sollten.

 

 

Heyoooo zusammen!

Mein Name ist Peter und für diejenigen, die es nicht wissen, ich bin bereits 6 Monate im ESK-Freiwilligenjahr mit Visioneers!

Die Zeit vergeht sehr schnell. Bisher hatte die Reise ihre Höhen und Tiefen, aber allgemein bin ich sehr dankbar für die Gelegenheit, die ich habe. Ich lerne viel darüber, was es bedeutet, in einer NGO zu arbeiten und wie wichtig die Struktur für das Wohlergehen einer Organisation ist.

Außerdem lerne ich, wie man mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Denkweisen arbeitet. Offen und bewusst in jedem Gespräch zu sein, ist der Schlüssel. Bis jetzt bin ich sehr gespannt, wie Sommerzeit aussehen wird. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, diese Gelegenheit zu nutzen.

Ich würde es jedem empfehlen auch einmal diese Erfahrungen zu machen!

Cheerios,

Peter

Salve!

Und schon ist mehr als die Hälfte meines Freiwilligendienstes hier in Senigallia in Italien vorbei. Die Zeit vergeht einfach zu schnell! Das Leben hat sich hier total eingespielt und es fühlt sich fast so an, als ob ich hier bereits seit Ewigkeiten wohnen würde. Dies liegt unter anderem daran, dass mir die Sprache mittlerweile sehr vertraut ist.

1) la lingua italiana

Ich bin jedes Mal erstaunt, wenn ich darüber nachdenke, dass ich jetzt – nach einem halben Jahr – recht mühelos eine weitere Sprache sprechen kann. Ich habe definitiv eine große Leidenschaft für Italienisch entwickelt und es macht mir viel Freude, meine Sprachkenntnisse immer weiter zu verbessern.

Insbesondere bin ich sehr froh, dass wir als einzige WG aller Freiwilligen hier im Umkreis tatsächlich auch zu Hause Italienisch miteinander sprechen. Zu Beginn meines Freiwilligendienstes haben wir uns natürlich auf Englisch verständigt, aber nach kurzer Zeit haben wir angefangen peu à peu auf Italienisch zu kommunizieren.

Dadurch fühlten wir vier Mädels aus der WG uns alle deutlich sicherer in der Sprache und die Hemmschwelle, frei und ohne viel nachzudenken zu reden ist merklich gesunken. Italienisch in der WG zu sprechen war auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen und mittlerweile ist es ganz selbstverständlich geworden.

Doch nicht nur die Sprache, sondern auch meine Freizeitgestaltung trägt in erheblichem Maße dazu bei, dass ich hier eine tolle Zeit habe.

2) Vivere il momento

Morgens mit Freund:innen frühstücken oder einen Kaffee trinken, über den wöchentlichen Markt schlendern, abends nach der Arbeit spontan einen Aperitivo zu sich nehmen oder doch lieber noch in einer Bar Darts und Tischkicker spielen? Alleine am Strand spazieren, sich am Hafen mit einem guten Buch niederlassen oder doch lieber mit anderen Freiwilligen zusammen Italienisch in einem Café lernen? Das klingt wie Urlaub, oder? So fühlt es sich auch an, ist aber tatsächlich, das was ich unter der Woche unternehme. Da meine Arbeitszeiten auf den Nachmittag fallen, habe ich den kompletten Vormittag frei und kann den Tag ganz entspannt starten.

Vieles ergibt sich hier sehr spontan. Die Stadt ist recht klein (ca. 45.000 Einwohner:innen), alle wohnen ziemlich nah beieinander, sodass man sich unkompliziert und schnell auf einen Kaffee treffen kann. Wir leben in den Tag hinein und der Lebensrhythmus ist sehr entspannt. Allerdings impliziert dies auch, dass wir vier Mädels gefühlt immer zu spät sind…Ups.

Des Weiteren habe ich eine Fußball- („calcio“) sowie Hallenfußballmannschaft („calcetto“) gefunden, mit denen ich wöchentlich trainiere, was mir viel Freude bereitet.

Ich genieße hier jeden einzelnen Tag in vollen Zügen! Fast jeden Abend kann ich auf den Tag zurückschauen und an etwas Schönes denken, das ich an diesem Tag erlebt habe.

Außerdem sind schon ein paar Trips in Italien geplant: Rom, Apulien, Cinque Terre und Florenz, die Vorfreude ist groß!

3) Le Rondini – Nachmittägliche Hausaufgabenhilfe und Freizeitbetreuung

Wie bereits im letzten Artikel beschrieben, ist die Aufgabe von uns Freiwilligen die Kinder und Jugendlichen bei ihren Hausaufgaben zu unterstützen und anschließend ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm anzubieten. Heute haben wir zum Beispiel geplant, Blumengirlanden aus Krepppapier passend zum Frühling zu basteln.

Es ist schön zu sehen, wie sich die Kinder gefreut haben, als wir nach dem Heimaturlaub über Weihnachten wieder zum Arbeiten kamen.

Mit der Zeit haben wir die Kinder und Jugendlichen gut kennengelernt und wir wissen, wie wir mit jedem Einzelnen umzugehen haben. Jede:r hat seine/ihre Stärken und Besonderheiten, schulisch, aber auch persönlich.

Es ist herausfordernd auf alle einzeln einzugehen und jede:n individuell zu fördern, aber genau das ist auch gleichzeitig das Schöne. Besonders gut ist es, wenn wir eine 1:1 Betreuung bei den Hausaufgaben ermöglichen können.

4) Covid

Auch hier beeinflusst die Pandemie natürlich unseren Alltag. Im Winter gab es eine Maskenpflicht draußen, Clubs waren geschlossen und eine Impfpflicht für über 50-Jährige wurde eingeführt. Auch ich musste mehrfach in Quarantäne, da ich Kontaktperson war bis das Virus mich vor ein paar Wochen selbst traf und ich fast zwei Wochen komplett isoliert in meinem Zimmer meine Infektion auskurieren musste. Mittlerweile geht es mir wieder gut und auch die Corona-Beschränkungen wurden gelockert – nur der „Greenpass“ (der Impfnachweis) muss weiterhin vielerorts vorgezeigt werden.

Zu Beginn des Freiwilligendienstes hatte ich Sorge, dass die Pandemie mein Auslandsjahr stark negativ beeinflussen würde, aber glücklicherweise kann ich sagen, dass ein Freiwilligendienst in Coronazeiten definitiv möglich ist. Am Ende überwiegen andere Faktoren als Corona und das Virus rückt in den Hintergrund.

Ich bin sehr dankbar für die mir gebotene Möglichkeit und ich würde jeder/m empfehlen, solch eine Chance zu nutzen. Meine Freude auf die restlichen Monate hier ist immens und ich möchte gar nicht, dass meine Zeit hier endet!

Baciiiii e arrivederci!

ESK-Update: Nachhaltigkeit im „Eco-Village“, meine Eindrücke aus 5 Monaten in Italien

Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. 5 Monate sind schon fast vorüber und damit auch mein Aufenthalt hier. Die letzten Monate habe ich nun in Italien in einem Eco-Village verbracht, wem das jetzt nichts sagt (so wie mir anfänglich, also keine Sorge), hier eine kurze Erklärung. Einfach gesagt handelt es sich um einen Zusammenschluss an Leuten, die sich dazu entschieden haben, ein umweltverträgliches und nachhaltiges Leben abwärts von Konsumwahn und Verschwendung zu führen.

Wir holen unser eigenes Obst und Gemüse vom Feld, vermeiden Abfall so gut wie möglich, recyceln, upcyceln (das bedeutet aus alten Sachen neue, schöne Dinge herzustellen) und verwenden selbst hergestellte Produkte. Generell versuchen wir so wenig wie möglich ‚,von Außen‘‘ einzukaufen, mit dem Ziel irgendwann zukünftig selbstversorgend zu sein. Zu unseren Autoproduktionen zählen unter anderem Seifen und Shampoos, Reinigungsmittel, Getränke, Hygieneartikel, Nahrungsmittel, Medizin und vieles mehr.

Außerdem setzten wir den Fokus auf eine vegane, ausgewogene, saisonale, regionale und faire Ernährung und ein achtsames Umgehen mit Rohstoffen und Ressourcen. So versuchen wir mit möglichst vielen Produkten einen Kreislauf zu kreieren, wie zum Beispiel mit Kaffee. Diesen kaufen wir zwar (noch) aus anderen Ländern, jedoch wird er mehrfach genutzt und wiederverwendet. Der erste Schritt ist natürlich: Kaffee als Getränk, das genutzte Pulver wird dann jedoch anschließend in der Sonne getrocknet und später genutzt, um überschüssiges Öl von Tellern und Besteck zu entfernen. So brauchen wir keine chemischen Reinigungsmittel für diesen Prozess und entlasten die Rohre sowie das Filtersystem und letztendlich die Umwelt. Ist dieser Kaffee nun vollständig mit Öl vollgesaugt wird er als hervorragender Dünger für unsere Pflanzen eingesetzt, auch für unsere verschiedene Bäume, bei welchen ich beim Pflanzen mithelfen durfte.

Jedoch geht es nicht nur um Verbrauch und minimalen Umwelteinfluss, sondern auch um ein harmonisches zusammenleben mit anderen Menschen, Achtsamkeit, Dankbarkeit, persönliches Wachstum und so viel mehr. Dazu haben wir unter anderem Dankbarkeitskreise vor dem Essen, verschiedene Vorgehensweisen und Tools für zwischenmenschliche Kontakte, Meditation, Yoga sowie Massagen, (Kontakt-)Tanz, gemeinsame Aktivitäten und Wissens-Kurse (z.B. über Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ernährung oder persönlichem Wachstum.)

Abseits von dem befindet sich das Gelände hier noch im Bau, da das Projekt erst 4 Jahre jung ist und noch eine Menge Wachstumspotenzial besitzt. Auch hier versuchen wir so viel wie möglich selbst zu gestalten, mit nachhaltigen und kreativen Alternativen, wie Dämmung aus Stroh, Plastikabfällen, Sand oder Reisschalen, Wänden aus Ton und Möbel aus upgecycelten Gegenständen. Im Laufe der letzten Monate konnte ich in all diese Bereiche Einblick gewinnen und einiges an Wissen ansammeln, welches ich auch mit nach Hause nehmen und integrieren möchte.

Aber natürlich besteht nicht alles nur aus Lernen und ‚Weltverbessern‘. Diese 5-monatige Erfahrung hat mich ebenfalls mit vielen tollen, herzlichen und offenen Menschen in Kontakt gebracht, die Natur genießen lassen und mir die Möglichkeit gegeben, den Norden Italiens besser kennenzulernen. Vor allem im Spätsommer und Herbst waren die Radtouren zu Flüssen, Wasserfällen und durch Wälder und Dörfer wunderschön und ich habe es sehr genossen in der Natur zu entspannen und die Umgebung zu Entdecken.

Außerdem konnte ich beeindruckende Städte besuchen, wie Venedig (sogar mehrfach!), Bologna, Udine, Mantua, Vicenza und viele mehr, die atemberaubende Berglandschaft der Alpen sehen und ebenfalls das immer wieder malerische Mittelmeer. Zum Baden war es leider schon zu kalt, aber zum ,,Füße-in-den-Sand-stecken‘‘ hat es allemal gereicht.

Unser treuer Begleiter bei den Reisen waren dabei stets die italienischen Züge, über die man sich wirklich nicht beschweren kann, aber durch etwas verplante oder abenteuerlustige Mitfahrer*innen gab es trotzdem die ein oder andere Verwirrung oder spontane Umplanung der Reise. So wurde dann ,,ausversehen‘‘ eine Station sitzen geblieben, um doch noch die Altstadt Venedigs bewundern zu können oder ein Zug verpasst wodurch noch ein Besuch in Treviso heraussprang. Aber so konnten sich Freundschaften nur noch vertiefen.

Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich bin, all diese Erfahrungen in den vergangenen Monaten gemacht haben zu dürfen. Ich nehme es definitiv nicht als selbstverständlich hin, denn es war eine der schönsten Zeiten, die ich bisher erleben durfte und ich kann jedem der das hier liest nur empfehlen einmal raus aus dem Alltag zu kommen und eine Reise ins Fremde und hin zu neuen Erfahrungen und spannenden Abenteuern zu unternehmen. Auch wenn mein Aufenthalt hier bald endet werde ich viel daraus mitnehmen und noch bin ich nicht bereit, den deutschen Arbeitsrythmus wieder aufzunehmen, denn bis zum Studium liegt noch viel vor mir, was darauf wartet, entdeckt zu werden! 🙂

Mehr Infos zum ESK-Freiwilligendienst: https://www.visioneers.berlin/esk

ESK-Bericht: Meine Bahnfahrt nach Codroipo (Italien)

Noch vor drei Wochen war alles ganz anders: In der gewohnten Umgebung, umgeben von Freunden und Familie und der Wunsch, einfach mal etwas Neues zu erleben.

Am 9. September ging es dann endlich los und zwar 6:45 Uhr. Erstes mal Umsteigen in Fulda, dann in München, anschließend in Villach und auf nach Udine. Also theoretisch, denn ganz so hat das alles nicht geklappt. Das wäre ja viel zu einfach gewesen und so ist bereits die Hinfahrt zu einem Abenteuer geworden (das ich trotzdem angekommen bin, grenzt schon fast an ein kleines Wunder).

Das erste Hindernis war das Umsteigen in Fulda, die Zeit betrug genau eine Minute… und das dann noch mit einem riesigen Koffer und zwei Taschen, denn von Badesachen über Gummistiefel bis hin zur Winterjacke musste alles mit. Geschwitzt habe ich an diesem Punkt bereits, aber das war erst der Anfang. Jetzt lief es jedoch erst einmal relativ entspannt, davon abgesehen, dass es sehr voll war und ein wenig anstrengend sich mit dem ganzen Gepäck durch die engen Gänge zu drücken, immer auf der Suche nach dem letzten freien Platz. Die Zeit wurde mit lesen, aus dem Fenster starren, sich mit anderen Menschen im Zug unterhalten und Spiele spielen, sowie mit einem Film gefüllt.

Im Zug Richtung Villach erklärte dann plötzlich eine Bahnmitarbeiterin in süßen österreichischen Dialekt, dass dieser Zug nur bis Salzburg fahre und das liegt ein ganzes Stück vor Villach. Wie wir weiter kommen könnten wisse sie leider auch nicht, da solle man sich am Bahnhof erkundigen. Hm. So stiegen wir alle in Salzburg aus, am Infoschalter wurde uns dann mitgeteilt, dass der Zug nach Villach leider schon weg sei, der nächste käme erst in zwei Stunden. Jetzt also zwei Stunden unnötig am Bahnhof die Zeit absitzen? Eine andere Frau meinte nun, dass der Zug noch da stehe, aber in einigen Augenblicken losfahren würde. Also musste ich jetzt den nächsten Sprint einlegen, bepackt den Bahnhof überqueren und nichts wie rein in den Zug. Tatsächlich schlossen sich knapp danach auch schon die Türen und die Reise konnte fortgesetzt werden.

Im Zug nach Udine stand die Sonne dann bereits sehr tief, zusammen mit ein paar Bäumen, einem Fluss und einer Schlucht bot sich nun ein spektakulärer Anblick und die ersten Städte im italienisch Flair begrüßten mich in meinem Zielland.

Ein kurzer Blick auf die Anzeigetafel verriet, dass wir in 15 Minuten in Udine ankommen sollten, an der nächsten Haltestelle hieß es dann also wahrscheinlich aussteigen. Oder doch nicht? Denn in dem Moment sprachen an mir vorbei gehende Menschen davon, dass sie jetzt hier in Udine aussteigen würden. Wie jetzt? Ein kurzer Blick aus dem Fenster versetze mich dann in Panik, denn das Schild am Bahnhof zeigte tatsächlich ,,Udine‘‘. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine Schuhe jedoch noch nicht an, mein Zeug auf meinem Platz ausgebreitet und das Gepäck war irgendwo in den Gepäckständer gequetscht. Das hieß jetzt also erneut: Beeilung.

Somit wurde das ganze Gepäck schnell in die Tasche geworfen, die Koffer herausgewühlt und nichts wie raus aus dem Zug. Jetzt war ich also offiziell in Italien, die Wärme umfing mich und von überall begegneten mir, für mich unverständliche, Gesprächsfetzen. Schließlich stand ich vor dem Ticketautomaten und suchte nach meinem letzten Ziel: Codroipo. Hier der nächste Schreck, denn genau diesen Ort gab es nicht. Nach einem kurzen Gedanken an das ,,worst-case-scenario‘‘, in dem ich heute Nacht am Bahnhof übernachten würde, machte ich mich an die Lösung des Problems. Tatsächlich fand ich dann am nächsten Automaten auch einen Zug, die Herausforderung war nun aber, das richtige Gleis zu finden, da dieses nicht auf dem Ticket vermerkt war. Die Anzeigetafel zeigte Gleis 4, die Durchsage korrigierte aber auf Gleis 1, also machte ich mich auf den Weg, um einen Bahnhofsmitarbeiter zu fragen. Dieser bestätigte ebenfalls den Wechsel. Trotzdem war da dieses ungute Gefühl, welches sich kurz darauf auch bestätigte, denn bei erneutem Nachfragen hieß es nun, der Zug stehe auf Gleis 4 und fahre jeden Moment ab. Das sagte die Frau mit solchem Nachdruck, dass in dieser Millisekunde die Entscheidung fiel ihr zu vertrauen. Also ein letzter Sprint über den Bahnhof, vollgepackt und verschwitzt (inklusive Treppensteigen, da der Fahrstuhl nicht funktionierte) und rein in den Zug… tatsächlich nach Codroipo.

Hier wurde ich dann auch gegen 20:30 Uhr mit der bekannten italienischen Herzlichkeit abgeholt und direkt auf ein Getränk eingeladen.

Die Zeit bis jetzt hat auch schon einige Abenteuer gebracht, aber ich fühle mich hier genau richtig. Alle anderen sind super nett und unter den Freiwilligen existiert eine angenehme Atmosphäre, wodurch wir bereits einiges zusammen erlebt haben. Die Umgebung hier ist außerdem wirklich wunderschön. Es gibt ein riesiges Gemeinschaftshaus, weite Wiesen, Wälder, kleine Dörfchen und einen Fluss in unmittelbarer Nähe.

Jetzt bin ich auf jeden Fall gespannt, was in den nächsten Monaten noch so passieren wird. 🙂

Mehr Infos zum ESK-Freiwilligendienst: https://www.visioneers.berlin/esk

Meine Entscheidung in Griechenland für zwei Monate zu leben, fällte ich in weniger als zwei Wochen. Doch dieser recht spontane und für mich abenteuerliche Beschluss, resultierte in eine der lehrreichsten und wertvollsten Erfahrung, die mir bisher mit meinen jungen 19 Jahren widerfuhr.

Meine Ankunft im November in dem kleinen Dorf Polykastro im Norden Griechenlands war etwas ernüchternd. Meine Erwartungen den grauen Winter Deutschlands in weißen, luftigen Kleidern am glasklaren Meer zu überbrücken, stellte sich als naives und unsinniges Klischee heraus. Es schien mir, als dass ich an dem wohl kältesten und langweiligsten Ort in ganz Griechenland gelandet sein musste. Doch der Schein trügt, schnell hatte ich mich eingewöhnt und mich in das Dorf mit den unüblich vielen Apotheken, verführerischen Bäckereien und den Blick auf die Berge Nord Mazedoniens verliebt.

Ein Ausblick auf Polykastro

Mein wahrer Aufenthaltsgrund war jedoch nicht, mich durch die verschiedensten Backwaren durchzukosten, sondern einen Freiwilligendienst für die NGO „Open Cultural Center“ zu absolvieren, die sich für die Integration und Unterstützungen von Geflüchteten einsetzt. Das Team, das aus ungefähr 20 Mitgliedern aus aller Welt (unter anderem Tschechien, Kurdistan, Katalonien, Irak & Portugal) besteht, hat mich sofort aufgenommen und willkommen fühlen lassen. Ich schätzte meine Zeit und das Miteinander hier sogar so sehr wert, dass ich es mir nicht hab nehmen lassen, aus den ursprünglichen zwei Monaten, vier zu machen.

Unser Team

Mein Alltag besteht darin in der „Community Cafeteria“ auszuhelfen, ein Ort an dem beispielsweise Menschen aus dem nahegelegenem Flüchtlingscamp zusammenkommen können, um sich in einer sicheren Atmosphäre zu entspannen und auszutauschen. Außerdem verleihen wir Fahrräder, um die Mobilität zu erleichtern und bieten weitere Freizeit- und Sportaktivitäten an. Zeitweise habe ich mit einer anderen Freiwilligen einen Computerkurs geleitet, aber jetzt bin ich für Englisch- und neuerdings auch Deutschunterricht zuständig.

Hier bekomme ich zu spüren wie vorurteilsbelastet und ignorant einige Europäer*innen sind, und wie tief das Denken in Stereotypen und Rassismus verankert ist, auch bei mir. Viele Teile des Systems scheinen darauf ausgelegt zu sein, den oft unfreiwilligen Aufenthalt für Geflüchtete so schwerfällig und nervenzehrend wie möglich zu gestalten.

Das Flüchtlingscamp Nea Kavala von außen

Für mich sind es jetzt nicht nur irgendwelche Menschen, sondern Freund*innen und Kolleg*innen, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen und sich völlig neuen Traditionen, Bräuchen und Mentalitäten anzupassen, die unter der umständlichen Bürokratie leiden, ihre Familie seit Jahren nicht gesehen haben und in so vielen Bereichen benachteiligt werden. Ich habe gelernt, wie unfassbar wichtig es ist die Perspektive zu wechseln und über die Schicksale und Erlebnisse der Menschen zu erfahren, um ein besseres Verständnis für deren Probleme und Situation zu bekommen, aber auch um Vorurteile und rassistische Narrative zu erkennen und brechen.

Abschließend möchte ich jedem empfehlen Möglichkeiten wie diese wahrzunehmen, sich weiterzubilden und auszuhelfen wo es geht. Denn damit hilfst du nicht nur anderen, sondern auch dir, und so unangenehm wie es im ersten Moment vielleicht klingen mag aus der eigenen „Bubble“ auszubrechen, umso schöner und wertvoller ist es dann die Schönheit und Diversität anderer Kulturen kennenzulernen und deine Komfort-Zone zu erweitern. Ich werde aus meinen vier Monaten hier weitaus mehr mitnehmen als nur ein paar Souvenirs, und wünsche allen, mindestens einmal eine ähnliche Erfahrung machen zu können.

Eine Straßenkatze und meine Unterkunft im Hintergrund & Unser Abendessen

an Weihnachten zu dem jede*r mit einem Gericht aus dessen Heimat beigetragen hat

mehr Infos zum ESK-Freiwilligendienst: https://www.visioneers.berlin/esk

Etwas mehr als zwei wunderschöne Wochen habe ich in diesem Jahr 2021 in Spanien in Sierra Norte de Madrid verbracht. Dort hatte ich durch den European Solidarity Corps die Möglichkeit, acht wundervolle Menschen kennen zu lernen – aus unterschiedlichen Ländern: Frankreich, Türkei, Italien, Brasilien und Spanien. Gemeinsam hatten wir das Ziel, in unserem Projekt, Donkey Caravan, eine Show zu kreieren und diese anschließend an unterschiedlichen Orten aufzuführen. Wie man vielleicht merkt, stecken in dem Namen des Projekts weitere Teilnehmer, um die wir uns die gesamte Zeit gekümmert haben, die zwei Esel Ringo und Jerezano. Die beiden waren von Beginn an an unserer Seite und haben uns bis zum Schluss begleitet.

Die ersten zehn Tage haben wir in einem Haus mitten in der Natur in der Nähe von Gargantilla del Lozoya verbracht. Unser Tag startete meist mit einer Runde Yoga und einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend haben wir für unsere Show geübt, welche unsere Campleiter selbst geschrieben hatte. Thematisch ging es um griechische Mythologie und die Umwelt. Wir haben Theater gespielt und das Ganze mit Musik begleitet. Jede:r konnte sich in unterschiedlicher Weise einbringen, wo auch immer seine oder ihre Stärken lagen.

Das Kochen nahm bei uns immer viel Zeit in Anspruch und wir haben viele typische Gerichte aus den unterschiedlichen Ländern der Teilnehmer:innen probiert. Anschließend haben wir immer draußen unter den Pinienbäumen gemeinsam gegessen. In der Nähe des Hauses ist ein Fluss, den wir am Nachmittag oft besucht haben.

Unsere erste Show haben wir in einer Campinganlage in der Nähe aufgeführt, mit vielen begeisterten Kindern, aber auch Erwachsenen. Ein Highlight hier waren für uns tatsächlich die warmen Duschen, denn in unserem Haus mit Solarenergie hatten wir meistens nur kaltes Wasser. Das Haus war klein, sodass wir wenig Privatsphäre hatten, was für die Projektdauer aber kein Problem darstellte.

Nach diesem ersten Teil des Projektes haben wir uns auf die abenteuerliche Reise nach Lozoyuela gemacht. Mit dabei, natürlich Ringo und Jerezano. Etwa sieben Stunden sind wir durch die brütende Hitze mit den beiden gelaufen, um an unserer nächsten Unterkunft anzukommen. Der Weg war nicht immer einfach mit ihnen zu gehen, da dauerte alles etwas länger. Es war aber eine super Erfahrung mit viel Spaß, so etwas wird man nie vergessen. In Lozoyuela angekommen haben wir in den nächsten Tagen drei weitere Shows an diesem Ort, Sieteiglesias und Las Navas de Buitrago aufgeführt. An einem Tag kam sogar das lokale Fernsehen aus Madrid vorbei.

Wir haben uns als Gruppe von Beginn an super verstanden, sodass wir uns im gleichen Sommer in Italien in der Nähe von Rom wiedergetroffen haben, diesmal in Gaias Ferienwohnung.

Auch wenn ich vor dem Projekt etwas Bedenken hatte, konnten sich diese in dem Projekt nicht bestätigen, was zum größten Teil an den Menschen lag. Es waren super Tage, losgelöst vom Alltag, vollkommen frei, ohne Sorgen oder irgendwelche Gedanken im Kopf. Wir haben alle die Zeit gemeinsam sehr genossen. Besonders schön war es, sich gemeinsam auszutauschen und andere Kulturen und spannende Menschen kennenzulernen. Ich möchte nun gerne an einem weiteren Workcamp teilnehmen und kann es jeder und jedem nur empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren und aus der eigenen Komfortzone herauszukommen.

Hallo! Mein Name ist Patrick, ich bin 19 Jahre und komme aus einer kleinen Stadt im Herzen Bayerns. Um meinen Horizont zu erweitern, mich zu engagieren und weiterzuentwickeln habe ich mich dazu entschieden für fünf Monate auf Zypern im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps Freiwilligenarbeit zu leisten.

Am 2. September ging es für mich los. Nach einem defekten Auto und einer sehr teuren Taxifahrt zum Flughafen lernte ich meinen zukünftigen Zimmerkollegen Daniel und eine Mitfreiwillige aus Finnland kennen. Zusammen genossen wir während dem Flug die Sicht auf die Alpen, den Balkan, das Mittelmeer und die Türkei, bis schließlich Zypern auftauchte. Nun hieß es raus aus dem Flughafen und rein in den Bus und ein sehr viel günstigeres zyprisches Taxi.

Angekommen in der letzten geteilten Hauptstadt der Welt – Nikosia – und endlich in unserem Apartment lernte ich meine restlichen Mitbewohner kennen. Von Rumänisch bis hin zu Französisch wird zu Hause alles gesprochen, wenn auch nur am Telefon – ohne Englisch geht hier nichts.

Am nächsten Tag machte ich Bekanntschaft mit meiner Organisation und den restlichen Freiwilligen aus Finnland, Österreich, Spanien und Polen. Bei Limonade, einem gemeinsamen Essen in einer Taverne und den typischen Ice-Breaking-Games lernten wir uns kennen und tauschten uns aus. Gemeinsam wurden schon die ersten Ausflüge für die nächsten Wochen geplant.

Eine Woche nach meiner Ankunft ging es für mich das erste Mal in meine Einsatzstelle – die Grundschule Agios Dimitrios in Nikosia. Mit reichlich Essen und Trinken wurde ich begrüßt, allen vorgestellt, herumgeführt und half danach direkt beim Vorbereiten der Schule auf den Schulanfang mit. Langsam fing ich an meine Routine in der Schule zu finden. Ich bekomme jede Woche einen Stundenplan in dem meine Arbeiten aufgelistet sind und den ich mir relativ frei selber zusammenstellen kann. An einem normalen Arbeitstag mache ich in der früh die Absenzen, arbeite anschließend im Sekretariat mit und besuche danach Schulstunden. Dort unterstütze ich die Lehrer, helfe den Kindern und mach auch mit einzelnen Schülern kleine Unterrichtsstunden – so unterrichte ich im Moment z.B. auch griechisch, wenn auch nur das Alphabet (zum Glück). Des Weiteren begleite ich auch Exkursionen und führe individuelle Projekte durch in denen ich den Kindern Europa nahebringe, Weihnachtspakete mit ihnen bastle oder ein Fotoprojekt durchführe.

Auch abseits von der Schule passiert sehr viel. An den Wochenenden sind wir jeden Tag unterwegs und entdecken die Bars und Clubs Nikosias, sowie die Insel insgesamt. Die anderen größeren Städte auf Zypern Paphos, Larnaka und Limassol wurden gleich im ersten Monat besucht und die Strände gründlich ausgekundschaftet. Außerdem besichtigten wir unter anderem die Geisterstadt Famagusta in Nordzypern, beeindruckende Sea Caves bei Ayia Napa oder machten eine Quad-Tour auf der Akamas-Halbinsel.

Und das waren auch schon meine ersten vier Wochen hier auf Zypern, dem sonnigsten Land Europas. Viele Grüße nach Deutschland! Euer Patrick.